Florian Ast Der Musiker will Bundesrat werden

Er ist wieder solo und auch beruflich alleine unterwegs. Derzeit dreht Florian Ast das Video zu seiner neuen Single «Bundesrat», die am 20. August erscheinen wird. SI online hat den Musiker vor dem Berner Bundeshaus getroffen.

«Die anderen Sechs würde ich zum Teufel jagen - einer wie ich reicht.» Diese saloppe Aussage stammt vom Neo-Junggesellen Florian Ast, 37. Doch wovon redet der Berner Mundart-Sänger überhaupt? Es geht um seine neue Single «Bundesrat», die am 20. August erscheint. Das dazugehörige Album «Flöru» kommt zwei Wochen später auf den Markt. Der Videodreh zur ersten Singleauskoppelung fand am Dienstag auf dem Berner Bundeshausplatz und den umliegenden Gassen statt.

50 Statisten mit «Flöru»-Shirts mimen im Clip eine Gruppe von Demonstraten. Sie wollen einen Bundesrat, der «alle Gigle (berndeutsch für Idioten) mit einer Rakete auf die dunkle Seite des Mondes schiesst». Denn das wäre eine der ersten Amtshandlungen von Bundesrat Ast. Weiter würde er den Eiffelturm auf den Bundeshausplatz verpflanzen.

Wie jeder angehende Politiker braucht auch Florian Ast prominente Unterstützung. Die bekommt er in Form von Politiker und Musiker Jimy Hofer, 57, und Michael «Grosi» Grossenbacher, 38. Mit beiden verbindet Flöru eine jahrelange Freundschaft. Was ist Hofers Rolle im Video? «Das weiss ich eigentlich auch nicht so genau», sagt er lachend. «Ich bin einfach Flörus Bodyguard.» Die Rolle von «Grosi» ist schon genauer definiert. Der Berner Comedian spielt einen bünzligen Büro-Beamten: «Das fäggt. In jedem von uns steckt doch ein Teil Bünzli. Ich kümmere mich zum Beispiel gern um meinen Garten.»

Die Idee zum Song kam Florian Ast bereits vor ein paar Jahren. Damals konnte er einer 1.- August-Rede inhaltlich nur mühevoll folgen. «Da wollte ich es eben selbst in die Hand nehmen.»

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