Köbi Kuhn Der schwere Kampf seiner Alice

Nach über sechs Monaten Reha und schweren Rückschlägen ist Alice Kuhn endlich wieder zu Hause. Ihr Ehemann Köbi Kuhn spricht über seine aufopferungsvolle Liebe.

Seit 45 Jahren sind sie verheiratet und sie stehen zueinander – in guten wie in schlechten Tagen. Die schlechten haben Alice und Köbi Kuhn gerade erlebt. Im Februar muss sich die Ehefrau des ehemaligen Trainers der Schweizer Nati einer Hüftoperation unterziehen. Eigentlich ein Routineeingriff, doch es kommt zu Komplikationen. Eine Arterie platzt und Alice Kuhn verliert 2,5 Liter Blut. Auch als sie schliesslich in die Reha nach Mammern TG verlegt werden kann, muss sie einen herben Rückschlag einstecken. Nach einem Sturz bricht sie sich das Fussgelenk und muss wieder ins Spital.

Köbi Kuhn weicht während dieser schweren Zeit nie von ihrer Seite. «Meine Frau hat ihr halbes Leben auf mich warten müssen wegen des Fussballs. Jetzt ist sie an der Reihe», erzählt der 66-Jährige exklusiv der «Schweizer Illustrierten». Er liest ihr im wahrsten Sinne des Wortes jeden Wunsch von den Lippen. Denn seit ihrem epileptischen Anfall vor zwei Jahren ist ausserdem ihr Sprachzentrum beeinträchtigt.

Seine gemeinsamen Träume hat das Paar trotz der Tiefschläge nie aufgegeben. Einer ist es, ihre Hochzeitsreise nachzuholen. Eigentlich wollten sie dieses Jahr an die WM in Südafrika fliegen. Alles war bereits gebucht. «Aber aufgeschoben, ist nicht aufgehoben», weiss Kuhn. Auch, dass alles wieder gut wird. Einen Schritt in diese Richtung taten Alice und Köbi Kuhn vergangenen Samstag, als er sie nach über sechs Monaten wieder nach Hause brachte.

Lesen Sie den ganzen Artikel über Köbi und Alice Kuhn in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Illustrierten Nr. 37 vom 13. September 2010.

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