Mona Stöckli «Auf Parfum & Manicure kann ich nicht verzichten»

Das Reisen ist des Prominenten Lust - zumindest, wenn es Cocktails, Traumstrand und Rundumbetreuung gibt. In der neuen RTL-Realityshow «Der VIP-Bus - Promis auf Pauschalreise», die am Sonntag startet, müssen die luxusverwöhnten Stars aber für einmal auf ihre Extrawürste verzichten. Unter den Car-Passagieren ist auch eine Schweizerin: Bachelor-Zweite Mona Stöckli aus Luzern.

SI online: Mona, wie luxusverwöhnt sind Sie?
Mona Stöckli: Eigentlich gar nicht. Ferien alleine sind ja schon der pure Luxus! Als der VIP-Bus losfuhr, wurde aber selbst mir schnell klar: Das wird kein Zuckerschlecken. So viele Menschen auf engstem Raum, diese Gerüche und diese Lautstärke - total anstrengend!

Auf welchen Luxus möchten Sie nicht verzichten?
Auf Parfum. Und auf Manicure. Ich habe echt mühsame Fingernägel, ohne Manicure könnte ich nicht. Bei den Dreharbeiten zu «Der VIP-Bus - Promis auf Pauschalreise» habe ich aber andere Dinge vermisst.

Was denn?
Irgendwann freute ich mich wahnsinnig auf mein Zuhause. Das ständige Ein- und Auspacken der Klamotten ging mir total auf die Nerven.

Eigentlich müssten Sie sich das ja gewohnt sein, so häufig wie Sie unterwegs sind.
Ja, aber zwei Wochen am Stück sind was anderes. So lange auf Achse zu sein und aus dem Koffer zu leben, finde ich fürchterlich!

Haben Sie zuvor schon Erfahrungen mit Gruppen- oder Carreisen gemacht?
Minim. Als kleines Mädchen fuhr ich mal mit einer Freundin und deren Familie im Car nach Spanien. Dort angekommen, gingen dann aber alle Passagier-Grüppchen getrennte Wege.

Schweizer gelten als unkompliziert und bescheiden. Konnten Sie bei «Der VIP-Bus» von diesen Eigenschaften profitieren?
Definitiv! Es gab ein paar Momente, in denen ich meine Schweizer Bescheidenheit beweisen konnte. Ich habe lange im Tourismus gearbeitet und weiss: Schweizer sind echt entspannte Urlaubsgäste. Wir kommen überall gut an.

Wie gut kam Patrick Nuo bei Ihnen an? Ihr Landsmann wird später noch in den Bus zusteigen.
Sehr gut! Ich mag ihn. Patrick ist die Ruhe in Person, er hat einen wahnsinnig ausgeglichenen Charakter. Lustigerweise kennen wir uns ja schon lange. Als ich ungefähr 16 war, arbeiteten wir für die gleiche Modelagentur und sahen uns ab und zu an Castings. Er konnte sich aber nicht mehr daran erinnern.

Welcher Reisetyp sind Sie privat?
Ich liebe Abenteuer. Einfach mal irgendwohin fliegen, ohne vorgängig ein Hotel oder sonstiges zu buchen, das finde ich super. Da erlebt man wenigstens was, lernt Land und Leute kennen. Ein, zwei Wochen in einem Luxus-Bunker eingesperrt zu sein, ist nichts für mich.

So wie bei «Der Bachelor»?
(lacht) Ja, eigentlich der totale Horror. Wenigstens wurden wir da mit Ausflügen und Dates überrascht.

Was gehört sonst noch zu einem richtigen Urlaub dazu?
Meer und Strand zum Entspannen.

Sie sind Schweizerin - keinen Schnee und Berge?
Klar, im Winter schon. Aber das sind dann meiner Meinung nach weniger erholsame Ferien.

Wie lange war dauerte Ihre bislang längste Reise?
Kurz nach meiner Kandidatur an der Miss-Schweiz-Wahl im Jahr 2002, war ich ein halbes Jahr in Australien für einen Sprachaufenthalt. Danach wollte ich eigentlich noch herumreisen, bin aber auf einem Tauchboot hängen geblieben. (lacht) Immerhin machte ich da noch den Tauchschein.

Wann steht Ihr nächster Urlaub an?
Wenn ich das wüsste! 2013 ist mein erstes Jahr ohne Ferien. Das gabs noch nie vorher. Anfang 2014 will ich deshalb unbedingt verreisen. Wohin und mit wem, weiss ich noch nicht. Thailand mit Rucksack würde mich reizen.

«VIP-Bus - Promis auf Pauschalreise»: Ab 1. Dezember, jeweils sonntags, 16.45 Uhr, bei RTL.

Weitere Artikel über Mona Stöckli finden Sie im SI-online-Dossier.

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