Poledancerin Martina Bucher Bei «DGST» sorgt sie für Sex-Appeal

Poledance ist ihr Hobby, ihre Leidenschaft und ihr Beruf. Seit knapp vier Jahren tanzt Martina Bucher an der Stange, hat sogar ihren Freund mit ihrer Passion angesteckt. Am Mittwoch zeigt die Zürcherin auf der «Die grössten Schweizer Talente»-Bühne ihr Können. Ob sie die Jurymitglieder DJ Bobo, Christa Rigozzi, Gilbert Gress und Sven Epiney mit ihrem sexy Auftritt von sich überzeugen kann?

«Caterpillar», «Chair Spin», «Fireman» oder «Aerial Cartwheel» sind nur ein paar der Moves, die Martina Bucher beim «Die grössten Schweizer Talente»-Casting im Dezember der Jury und dem Publikum präsentierte. Der Tanz an der Stange hat noch immer etwas Anrüchiges, so die gängige Meinung - besonders wegen der knappen Outfits der Tänzerinnen. Dieser Aussage widerspricht die 28-Jährige. «Ich will zeigen, dass Poledance ein sehr athletischer Sport ist», sagt sie zu SI online. Und: Die sexy Outfits sind nötig, wie sie erklärt. «Ich trage nur so wenig Kleidung, weil so die Haftung an der Stange besser ist. Nicht, weil ich meinen Körper zur Schau stellen will.»

Seit knapp vier Jahren betreibt die Zürcherin aus Wetzikon den Sport, nahm bereits zahlreiche blaue Flecken in Kauf. Vor allem wenn man noch keine Poledance-Erfahrung habe, sei es schlimm. Doch «mit der Zeit gewöhnt sich die Haut daran». Mittlerweile zieht sie sich nur noch Blutergüsse zu, wenn sie einen neuen Trick übt oder sich intensiv auf einen Wettkampf vorbereitet. Vier- bis fünfmal pro Woche trainiert Martina vor einem Contest - zweieinhalb Stunden pro Tag. So auch für «DGST». «Für mich war der Auftritt im Theater 11 wie jede andere Competition. Ich mache da keinen Unterschied.» Ihr bestes Resultat bisher? An den Europameisterschaften 2013 erreichte sie den zweiten Platz.

Und was sagt ihr Freund zu Martina Buchers sexy Auftritt vor DJ Bobo, 47, Christa Rigozzi, 31, Gilbert Gress, 73, und Sven Epiney, 43? «Er steht voll und ganz hinter mir. Da ich Poledance als Sport betreibe und ich Athletin bin, hat er kein Problem damit.» Dürfte er auch nicht, denn sie hat Kevin mit ihrer Leidenschaft angesteckt. «Vor einem Jahr hat er angefangen und ‹just for fun› zwei Wettkämpfe mitgemacht», erklärt die Poledancerin. Gemeinsam werden die beiden wohl nicht so bald auf der Bühne stehen, obwohl sie bereits darüber gesprochen haben. «Es wäre sicher lustig, aber momentan fehlt uns leider die Zeit, um zusammen zu trainieren.»

Ob es Martina bei «Die grössten Schweizer Talente» in die nächste Runde schafft, erfahren die Zuschauer am Mittwochabend, 17. März, um 20.05 auf SRF 1. Die Tänzerin weiss aber schon jetzt genau, was sie mit dem Preisgeld machen würde, sollte sie bis ins Finale kommen und die Castingshow für sich entscheiden. «Ich brauche dringend einen Schnitzelgruben-Sponsor. Mit dem Preisgeld könnte ich mir für mein Studio Pole Acrobatics eine solche Fallgrube, die mit Schaumstoffstücken gefüllt ist, leisten. So können sich meine Schülerinnen beim Landen nicht wehtun.»

Im Dossier: Alles zu «DGST» 2015

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