Nik Hartmann «Didier Cuche ist eine Maschine»

Das Schweizer Fernsehen zeigte gestern Abend in der Sendung «Unsere Helden» die erfolgreichsten Schweizer an Olympischen Winterspielen. Moderator Nik Hartmann, 37, erzählt SI online von seinen Kindheitserinnerungen, seinem grössten Idol - und er verrät, was er am Winter gar nicht mag.
Der Radio- und Fernsehmoderator Nik Hartmann, 37, ist verheiratet und Vater von drei Buben.
© SI Der Radio- und Fernsehmoderator Nik Hartmann, 37, ist verheiratet und Vater von drei Buben.

SI: Nik Hartmann, was ist Ihre erste Erinnerung an die Olympischen Spiele?
Nik Hartmann: Das war bei uns ein Familienanlass, auf den man das halbe Jahr gewartet hat. Als ich Kind war, fanden die Sommer- und die Winterspiele noch im gleichen Jahr statt. Dann gab es immer spezielle Rivella-Etiketten und Ovo-Büchsen. Und es gab richtige Stars.

Wer ist denn Ihr persönlicher Olympia-Held von damals?
Maria Walliser! Ich habe sie sogar einmal in den Skiferien in Wildhaus getroffen, als sie am Tisch neben mir gegessen hat. Als Kind war das natürlich total speziell – das erste Idol, das man «in echt» trifft, das ist einfach nicht zu toppen.

Dann haben Sie Frau Walliser sicher um ein Autogramm gebeten.
Mein Vater hat das Eis gebrochen. Er holte mir ein Autogramm – sie hat auf meinem Rivella-Schal unterschrieben (lacht).

Wie stehen Sie heute zu den Winterspielen?
Ich bin ein grosser Verehrer von Didier Cuche, das ist eine Maschine. Und er ist sogar noch kleiner als ich, das muss man erst einmal schaffen. Ganz generell kommt mir auch heute noch das Augenwasser, wenn ein Schweizer eine Medaille holt.

Fahren Sie selbst Ski?

Natürlich. Ich bin ein vergifteter Ski- und Skitourenfahrer. Nach der Sendung geht’s am Montag direkt mit der ganzen Familie für eine Woche ins Engadin.

Die Kinder lernen auch schon?
Das gehört dazu, obwohl es sehr aufwendig ist. Man braucht schon starke Nerven.

Wann haben Sie angefangen?
Eher spät, so in der ersten Primar – im Obergoms. Mein Vater mietete immer für drei Wochen eine Ferienwohnung, wenn er dort in den WK musste. Die ganze Familie weilte dann dort. Und er musste nicht in der Kaserne übernachten.

Sie scheinen den Winter wirklich zu mögen. Gibt es auch etwas, was Ihnen nicht gefällt an der kalten Jahreszeit?
Den Anfang und das Ende finde ich schlimm. Man müsste den Winter wie eine Kulisse rein- und rausschieben können (lacht).

 

Das Schweizer Fernsehen schaut fünf Tage vor dem Beginn von Vancouver 2010 in glanzvoller Runde zurück auf Calgary, Sapporo, Albertville, Nagano und viele weitere Olympiastätten. «Unsere Helden - Die erfolgreichsten Schweizer an Olympischen Winterspielen», Sonntag, 7. Februar um 20.05 Uhr auf SF 1.
 

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