Bachelorette Frieda Hodel im Interview «Ich war schon mal verlobt»

In zwei Wochen startet die erste Schweizer Staffel von «Die Bachelorette». Rosenkavalierin Frieda Hodel, 33, ist frisch zurück von den Dreharbeiten in Thailand und spricht mit SI online über ihre Verehrer, ihre Ex-Freunde und One-Night-Stands. Und sie verrät, warum sie ihren Verlobten einen Monat vor der Hochzeit verlassen hat.
Die Bachelorette 2015 Frieda Hodel
© 3+

Die Zürcherin Frieda Hodel verteilt ab dem 27. April auf 3+ Rosen. Sie ist die erste Schweizer Bachelorette.

SI online: Die wichtigste Frage zuerst: Hats bei den Dreharbeiten gefunkt?
Frieda Hodel: Ja, ich bin verliebt! Aber mehr will und darf ich noch nicht sagen.

16 Single-Männer haben um Sie gebuhlt. Stehen Sie gerne im Mittelpunkt?
Das war etwas gewöhnungsbedürftig, so krass im Zentrum stand ich noch nie. Es für einmal zu können, war ein absolutes Abenteuer und ein grossartiges Erlebnis.

Was hat Sie bewegt, bei der Kuppelshow mitzumachen?
Entweder man sieht sein Glück und packt es oder man geht mit Tomaten auf den Augen durchs Leben. Wann werde ich wieder einmal eine so grosse Chance bekommen? Ich bin mir sicher, dass nichts einfach so passiert, alles ist vorherbestimmt. Auch dass man mich angefragt hat.

Dann wars eine leichte Entscheidung?
Oh nein. Ich habe mir das lange durch den Kopf gehen lassen und war erst skeptisch. Verliere ich dadurch mein Gesicht? Bekomme ich einen Stempel aufgedrückt? Diese Fragen musste ich mir im Vorfeld stellen.

Und?
Jetzt stehe ich voll und ganz hinter meiner Zusage und muss sagen: Es ist das beste, das ich je hätte machen können.

Wie reagierte ihr Umfeld?
Das war enttäuscht, weil ich nichts sagte und nach Thailand abgereist bin. Aber jetzt stehen sie alle hinter mir.

Einen Vorgeschmack auf Ihren neuen Prominenten-Status gabs schon. Sie standen gerade wegen eines Instagram-Posts mit Vaginal-Tabletten in den Schlagzeilen. Sogar in Deutschland.
Krass, was für hohe Wellen das geschlagen hat! Das Bild war ja kaum eine Stunde online. Eine Freundin hat mich dann auf das Missgeschick hingewiesen, worauf ich das Foto sofort entfernt habe. Da wars schon zu spät.

Hat Sie das getroffen? Oder wars Ihnen peinlich?
Ich habe laut gelacht. Und mich für eine offensive Reaktion entschieden. Ich habe ein weiteres Foto mit den Tabletten auf Facebook veröffentlicht.

Wie offensiv sind Sie sonst? Sprechen Sie auch mal einen Mann an?
Nein, er muss schon auf mich zukommen. Da bin ich ganz altmodisch.

Dann hätten Sie auch nie bei «Der Bachelor» mitgemacht und um einen Mann gekämpft?
Definitiv nicht. Dafür wäre ich auch viel zu eifersüchtig.

Wie stehen Sie zu One-Night-Stands?
Das ist nicht so mein Ding. Aber ich hatte schon längere Affären.

Was für ein Mann kann denn Ihr Herz erobern?
Ein sportlicher mit einer gewissen Ausstrahlung und einer Warmherzigkeit. Ausserdem muss er mir Energie geben.

Ihr Auserwählter vereint alle diese Attribute?
Dazu sage ich nichts.

Sie selbst sind wahnsinnig sportlich und ernährungsbewusst. Muss Ihr Freund das mitmachen?
Nein. Sportlich sollte er schon sein und ein Detox zwischendurch ist auch nicht schlecht. Aber er muss keinen strikten Ernährungsplan verfolgen, darf ruhig seine eigene Vorlieben haben und auch mal ein Bier trinken.

Sie trinken gar keinen Alkohol?
Doch. Dann aber lieber einen Prosecco.

Woran ist Ihre letzte Beziehung gescheitert?
Wegen meinem Kinderwunsch, er war nicht bereit dafür. Ich bin nicht mehr 20, da muss man schon Nägel mit Köpfen machen. Die Beziehung dauerte drei Jahre und war vor einem Jahr zu Ende.

Heirat und Familie ist also ein konkretes Thema.
Ja, ich war sogar schon mal verlobt.

Was ist passiert?
Die Beziehung ging einen Monat vor der Hochzeit in die Brüche, weil er mein Vertrauen missbraucht hat. Im Nachhinein glaube ich, dass das Schicksal war. Mir wurde gerade noch rechtzeitig die Augen geöffnet. Er war nicht der Richtige.

Jetzt starten Sie neu durch.
Ja. Ich habe mich jetzt ein Jahr lang auf mich und meine Bedürfnisse konzentriert. Und auf meine Selbstständigkeit. Jetzt bin ich bereit für eine neue Liebe. Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Im Dossier: Mehr zur Kuppelshow

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