Ex-Vize-Miss Michèle Stofer in New York Die erste Woche im «Big Apple»

Seit einer Woche bin ich nun schon in New York City und habe in dieser Zeit bereits einiges gesehen und erlebt: Meine erste Woche in der Kommunikationsfirma, zwei Fashionshows, ein Rooftop-BBQ in Brooklyn, Drinks auf einer der schönstens Rooftop-Bars New Yorks, Jogging entlang des Hudson Rivers und Sundaymorning-Yoga.

Die erste Arbeitswoche ist bereits Vergangenheit und ich bin langsam aber sicher in New York angekommen und meinen Jetlag mehr oder weniger los. Obwohl ich jeweils zu New Yorker Zeiten ins Bett ging, war ich tagsüber sehr müde und hatte zu Zeiten Hunger, an denen man in der Schweiz essen würde. Wusste ich zu Beginn noch nicht genau, welche Metro-Linie wo hinfährt, welche Züge an jeder Station halten und welches «Express»-Züge sind, so klappt dies nun mehr oder weniger einwandfrei. Auch, dass New York momentan Probleme mit der Metro hat und dadurch einige Linien immer verspätet sind oder sogar ausfallen, weiss ich nun aus eigener Erfahrung.

Da es meine erste Woche in Manhattan war und ich hier noch nicht so viele Leute kenne, hat mich ein Freund aus der Schweiz zu einem Abendessen in Brooklyn mitgenommen. In New York herrscht momentan tolles Wetter und so gab es ein Rooftop-BBQ. Die Gastgeber – alle aus London – waren sehr zuvorkommend und sympathisch und wir hatten einen tollen Abend. Ebenfalls in Brooklyn ist eine der schönsten Rooftop-Bars - die «1 Rooftop Bar». Von dort aus hat man eine tolle Sicht auf die Skyline von Manhattan. Und hat man nach den Drinks noch Lust auf etwas Süsses, kann man am Brooklyn Bridge Park-Pier bei der «Brooklyn Ice Cream Factory» ein leckeres Eis essen gehen – yummie!

Michele Stofer New York
© ZVG

Etwas Süsses von der «Brooklyn Ice Cream Factory».

Nachdem ich letztes Wochenende damit verbracht habe, einige Besorgungen zu machen und die Gegend etwas auszukundschaften, hatte ich dieses Wochenende Zeit für Sport. So ging ich am Hudson River entlang joggen. Da dieser Ort ideal ist um Laufen oder Spazieren zu gehen, war ich nicht die Einzige, die unterwegs war – unzählige andere Läufer, Fahrradfahrer und Leute, die mit ihrem Hund spazieren gingen, genossen den Samstag ebenfalls am Rande des Flusses.

Am Sonntagmorgen stand Yoga bei «lululemon» auf dem Programm – Pilates steht also nach wie vor auf meiner To-do-Liste. Ich war bis jetzt erst zweimal in einer Yogastunde, da ich es nicht sonderlich toll fand, bei jeder Yoga-Figur daran erinnert zu werden, wie unbeweglich ich bin. Da ich nun aber in New York bin, dachte ich mir, ich versuche es nochmals. Und siehe da – es war gar nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Es war überhaupt nicht esoterisch und die Figuren, die wir machen mussten, waren zum Teil sogar richtig anstrengend (okay, für die anderen vielleicht nicht). Auf jeden Fall war es sehr angenehm, einen Tag nach meiner Joggingrunde eine Stunde lang meinen Körper zu dehnen.

Michele Stofer New York
© ZVG

Yoga kann wirklich Spass machen!

Da am Sonntagabend die Emmys verliehen wurden – die Show wurde von rund 11,3 Millionen Menschen geschaut – gab es in meinem Wohnblock eine Art «Public Viewing» mit Snacks und Getränken. Ich hatte die Preisverleihung bis anhin noch nie live verfolgt und fand es sehr unterhaltsam. Als plötzlich Sean Spicer – ja, DER Sean Spicer – die Bühne betrat, war nicht nur das Publikum vor Ort überrascht, sondern auch ich.

Auch interessant