Miss Schweiz 2011 Die Kandidatinnen leben gefährlich

So schmerzt der Snowboard-Unfall nur noch halb so fest: Liebevoll haben die Miss-Schweiz-Kandidatinnen den Gips von Cleo Heuss verziert. Noch nie zuvor hatte sich die Zürcherin einen Knochen gebrochen. Ganz anders Michelle Koch - sie ist eine wahre Bruch-Expertin.

Am Sonntag brach sich Miss Zürich Cleo Heuss, 18, beim Snowboarden das rechte Handgelenk. Seit dem Unfall auf dem kleinen Matterhorn  trägt sie einen Gips. Am Montagabend, nach dem Bikini-Shooting für die «Schweizer Illustrierte», das ebenfalls auf dem kleinen Matterhorn stattfand, durften die anderen Kandidatinnen den Verband nun signieren.

Gebrochen hat Cleo Heuss zum ersten Mal etwas, aber der erste Unfall war es für sie nicht. «Irgendwie lebe ich gefährlich», sagt sie lachend. Besonders wenn eine Türe in der Nähe ist. Einmal musste sie am Ohr genäht werden, weil ihre Schwester dieses versehentlich in der Türe eingeklemmt hat. Ein anderes Mal lief sie in die Türe und erlitt an der Augenbraue eine Platzwunde. Und mit dem Bruder fiel sie einst vom Velo und benötigte ein paar Stiche am Finger.

Eine andere Bruchpilotin ist Michelle Koch, 19. Ob Handgelenk, Schlüsselbein oder Zeh - sie hat schon so vieles gebrochen, dass sie gar nicht mehr alles weiss. «Ich müsste diesbezüglich bei meinem Arzt nachfragen.»

Die anderen Miss-Schweiz-Kandidatinnen haben bis heute glücklicherweise ein unfallfreies Leben geführt. Nur Lorenza Castella, 18, brach sich als Vierjährige einmal den Arm. Auf einem Spaziergang fiel sie unglücklich um. «Aber ich erhielt einen roten Gips und danach war es nur noch halb so schlimm.» Genau wie bei Cleo, die für vier Wochen einen grünen Gips trägt.

SI online berichtet täglich aus dem Miss-Schweiz-Camp in Zermatt. Alles zur Miss-Schweiz-Wahl 2011 finden Sie in unserem SI-online-Dossier.

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