Rinderknechts Die Miss und der BMX-Champion sind verwandt

Diese Familie hat gute Gene! Sie ist besonders schön und ausserordentlich sportlich: Die frischgekürte Miss Schweiz Dominique Rinderknecht ist die Cousine von Ex-BMX-Profi und Fourcross-Weltmeister Roger Rinderknecht. Er hat ihr am Samstag fest die Daumen gedrückt.

Am Samstagabend um kurz vor elf Uhr hat sich das Leben der 23-jährigen Zürcherin komplett verändert: Mit der Krönung zur neuen Miss Schweiz 2013 fand sich Dominique Rinderknecht von einer Sekunde auf die andere im Blitzlichtgewitter wieder. Ab sofort sind alle Augen auf sie gerichtet, ab sofort gehört sie zur Schweizer Prominenz.

Eine Person ihres Fanblocks ist schon länger Teil davon - wenn auch aufgrund einer ganz anderen Disziplin: Roger Rinderknecht, zweifacher Olympiateilnehmer im BMX und Weltmeister im Fourcross. Der 32-jährige Winterthurer ist der Cousin der neuen Miss Schweiz, sein Vater ist der Bruder von Dominiques Mama. «Der weibliche Teil unserer Familie hat wohl das Schönheits-Gen geerbt, der männliche das Sport-Gen», sagt er gegenüber SI online lachend. Sowohl Dominiques Mutter als auch deren Mutter waren im Model-Business tätig.

Mit ihnen und weiteren Familienmitgliedern hat er am Samstag auf der Tribüne im Hallenstadion mitgefiebert und ist nun mächtig stolz auf seine kleine Cousine. «Für mich war sie sowieso die Beste», sagt er. Gibt aber zu: Trotz Dominiques Favoritinnenrolle sei er bis zuletzt skeptisch gewesen, obs für den Sieg reiche. «Ich vermutete, dass sie mit ihren kurzen Haaren ein zu spezieller Typ sein könnte.» Er wurde eines Besseren belehrt, auch Jury und TV-Publikum sahen Dominique als neue Miss Schweiz. Und das feierten die Rinderknechts zünftig - «fast bis zum Ende der After-Show-Party», verrät Roger Rinderknecht. Als Bikeprofi habe er nicht oft die Gelegenheit, Party zu machen. «Das musste ich ausnutzen.»

Für Roger Rinderknecht ist klar, dass Dominique die richtige Wahl ist. «Sie ist sehr natürlich, fröhlich und strahlt eine Leichtigkeit aus», sagt er. Und er ist fest davon überzeugt, dass sie ihr Amtsjahr mit Bravour meistern wird. Auch wenn es wohl Tage geben werde, an denen ihr alles zu viel werde, wie er als Sportler weiss. «Aber sie ist stark genug. Und sie befindet sich in einer optimalen Situation: Sie hat gerade ihr Bachelor-Studium abgeschlossen und einen freien Kopf.» Er jedenfalls wünsche ihr, dass sie die grosse Chance packe. Und ihr Amtsjahr geniessen könne.

Alles zur MIss-Schweiz-Wahl 2013 finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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