Mister Schweiz 2012 Die Nacht des schönsten Schweizers

Es wurde mitgefiebert, Daumen gedrückt und schlussendlich abgestimmt, wer der Schönste im ganzen Land ist. Doch bei der Frage, wer von den zwölf Kandidaten das denn nun sei, waren sich nicht alle der anwesenden Gäste in der Zürcher Maag-Halle einig. SI online hat sich an der Mister-Schweiz-Wahlnacht am Samstag unter die Prominenten gemischt und Mäuschen gespielt.

Der neue Mister Schweiz muss schon das gewisse Etwas haben, tönt es beinahe unisono aus dem weiblichen Publikum der Zürcher Maag EventHall. «Aber es muss natürlich auch etwas dahinter stecken», findet Luisa Rossi, die soeben von ihrem fünfwöchigen Aufenthalt in New York zurückgekehrt ist und sich neben Stylistin neu auch noch «Master of Yoga» nennen darf. «Doch einer Professur bedarf es natürlich nicht», scherzt sie. Karina Berger ist mit ihrer Freundin einer Meinung: «Er muss nicht strotzen vor Allgemeinbildung, aber neben Humor, Zuverlässigkeit und Gepflegtheit ist mir emotionale Intelligenz sehr wichtig.»

Was der neue Mister Schweiz jedoch nicht mitbringen sollte, ist übermässige Eitelkeit, findet Linda Fäh. Ein gewisses Mass sei gesund, aber bitte nicht zu viel davon. «Es darf nicht obsessiv sein», ergänzt Rossi. Tanja La Croix kann nur sehr wenig mit selbstverliebten Gockeln anfangen: «Ich habe sehr gerne gepflegte Typen. Aber ich finde es schrecklich, wenn Männer länger im Bad haben als ich», sagt die DJane. «Meine Freunde waren in dieser Hinsicht zum Glück immer ganz entspannt.»

Zusammengefasst wissen wir nun also: Schön muss er sein, das gewisse Etwas soll er haben, und Eitelkeit wird nur bis zu einem gewissen Masse von den Damen toleriert. Doch auf wen der zwölf Finalisten passt denn nun diese Beschreibung? Wer soll Luca Ruch nach seinem Amtsjahr ablösen? «Das darf ich nicht verraten», sagt Raquel Marquard. «Sonst heisst es, wir von der Mister-Schweiz-Organisation hätten das schon vorher gewusst.» Aber, fügt sie an, sie hätte gleich zwei Favoriten. Karina Berger hingegen wollte sich auf keinen der Jungs festlegen. Sie müsse sie zuerst live sehen und vor allem reden hören.

Stefanie Dettling ist von vorne herein für Sandro Cavegn: «Der hat eine super Ausstrahlung.» Als sich der 27-Jährige dann tatsächlich um 22.32 Uhr gegen Dario Hold durchsetzt, jubelt die Miss Handicap, die noch bis zum 13. Oktober im Amt ist. Clifford Lilley jedoch ist nicht wirklich zufrieden: «Sandro hat eine zu grosse Ähnlichkeit mit Luca Ruch. Ausserdem hat er weder eine gute Haltung noch einen guten Gang.» Lilley macht den frischgekürten Mister Schweiz nach und läuft mit gebeugter Haltung über einen imaginären Catwalk. «Dario, der ja nur knapp gegen Sandro verloren hat, wäre viel frischer gewesen und hat noch dazu einen tollen Körper», sagt der Stylist. Das bestätigt auch Linda Fäh: «Ich bin von Anfang an für Dario gewesen. Er sieht super aus und ist mir am sympathischsten. Wäre er fünf Jahre älter, hätte er sicherlich gewonnen.» Karina Berger ist über den Verlauf der Wahl auch nicht glücklich: «Ich kann es nicht fassen, dass Ayosha gleich in der ersten Runde ausgeschieden ist. Der hat mir sehr gut gefallen.»

Es fällt also auf, dass der schönste Mann der Schweiz bereits unmittelbar nach seiner Wahl für gehörig Gesprächsstoff sorgt. Nicht aber bei seiner Familie. «Nur einer kann gewinnen», findet Augustin Cavegn und ist unheimlich stolz auf seinen Sohn. Für ihn ist er einfach der Schönste auf der ganzen Welt. Und wer ist das für die anderen? «Kevin Costner. Aber nur, als er noch jünger war», sagt Tanja La Croix. «Die Schönste ist Angelina Jolie», findet Raquel Marquard. «Für mich ist das meine Freundin Karina Berger», gesteht Luisa Rossi. Die ist ganz gerührt über das Kompliment und weiss nicht, welche schöne Frau sie spontan benennen soll. «Luisa kann ich ja jetzt schlecht sagen», sagt sie lachend. Bei der Frage jedoch, wer der schönste Mann auf Erden sei, fackelt Berger nicht lange: «Mein Mann Thomas, natürlich».

Weitere Informationen zu Sandro Cavegn finden Sie im Online-Dossier. Zudem sehen Sie am Sonntag exklusive Einblicke ins grosse Fotoshooting der «Schweizer Illustrierten».

Wie die Mister-Schweiz-Kandidaten den Sieger feierten und was Kerstin Cook und Renzo Blumenthal von Sandro Cavegn halten, sehen Sie im SI-online-Video:

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