The Fires Die Rock'n'Roller werden langsam erwachsen

Bald ist es mit dem Jö-Faktor vorbei: Die drei Jungs von The Fires werden langsam zu richtigen Männern. Bei einem Fotoshooting zeigen sie sich von ihrer erwachsenen Seite und im Interview wird schnell klar: Phil Daniels, 19, John Lucas, 17, und Michael Stevens, 16, haben es bereits schon jetzt faustdick hinter den Ohren.

SI online: John Lucas, am 15. Juli hast du deinen 18. Geburtstag. Wie feierst du deine Volljährigkeit?
John Lucas: Da mein Geburtstag auf einen Montag fällt, wird das Fest wohl erst später stattfinden. Zum Beispiel am 1. August - ich als beigeisterter Pyro-Techniker freue mich besonders auf diesen Tag. Nach meinem Geburtstag kann ich endlich ohne die Erlaubnis meiner Eltern grosse Feuerwerkskörper kaufen.

Wirst Du das Fest nicht mit viel hartem Alkohol begiessen?
John Lucas: Ich trinke eigentlich am liebsten Eistee - der gibt mir den nötigen Zuckerschub. Aber ich hatte natürlich auch schon mal das eine oder andere Glas zu viel.
Phil Daniels: Mit dem Alkohol ist das bei uns so eine Sache. Wir spielen seit 2006 vor Publikum - damals waren wir noch Kinder. Wir empfanden die Zuschauer jeweils im Verlauf des Abends dank des Alkohols am Anfang locker, dann lustig und irgendwann nur noch peinlich. Manche fielen dann sogar über unsere Lautsprecher. Deshalb hatte ich wohl auch noch nie einen Filmriss.
Michael Stevens: 
Aber klar, nach einem Auftritt trinken wir auch gerne mal ein Bier.

Wie sieht es mit Rauchen aus? 
Phil Daniels: Ausprobiert haben wir es alle schon, aber keiner von uns ist heute Raucher. Das wäre auch für mich als Sänger schlecht - obwohl die rauchige Stimme von Philipp Fankhauser eigentlich sehr gut klingt. (lacht)
John Lucas: Ich paffe gerne mal eine domenikanische Zigarre von unserem Manager - die sehen so schön teuer aus.
Michael Stevens: ...und als es noch erlaubt war, in Clubs zu rauchen, haben wir bestimmt bei jedem Konzert ein paar Zigaretten passiv inhaliert.

The Fires als jüngste Rock'n'Roll-Band hat bestimmt unzählige weibliche Fans. Mit wie vielen Frauen wart ihr schon liiert?
Phil Daniels: Ich hatte schon im Kindergarten meine erste Freundin, dabei ging es aber mehr ums gegenseitige Entdecken. Das hat sich bis heute nicht wirklich geändert. «Interessens»-Beziehungen nenne ich meine Liebschaften. Sowieso finde ich, man muss alles mal ausprobiert haben. So möchte ich verhindern, dass ich als 50-Jähriger noch aufgeklärt werden muss.

Das heisst auch One-Night-Stands? 
John Lucas: ...könnte vielleicht mal im Alkoholrausch vorgekommen sein. (lacht)

Ihr singt viel von der Liebe. Wie sieht das perfekte Date aus?
John Lucas: Ich als Hobbykoch würde mein Date natürlich bekochen - inklusive Kerzenlicht, mit allem drum und dran. Eine Schnulze im Kino kommt auch gut an - ein bisschen romantisch darfs nämlich schon sein.

Bald seid ihr alle aus der Pubertät. Was verändert sich für euch?
Michael Stevens: Ein gewisser Flaum ist jetzt da - rasieren muss ich mich aber höchstens alle drei Tage. Natürlich verändert sich auch die Stimme.
Phil Daniels: Das ist eigentlich ganz witzig. John und Michael singen ja im Chörli - nach dem Stimmbruch mussten wir den Background-Gesang anpassen. Und ich kann mittlerweile nicht mehr in einem normalen Schuhgeschäft einkaufen. Ich habe Schuhgrösse 47/48.
John Lucas: Ständig muss ich mir neue Kleider kaufen (lacht). Nebst dem Körper ändert sich auch das Geschäftleben: Es wird uns bewusst, dass wir uns bestmöglich verkaufen müssen - und das unser Leben lang.

Auch interessant