DJ Antoine geht zu «DSDS» Im Interview: «Das ist eine super Chance für mich»

Schon nächste Woche steht sein erster Einsatz in Deutschland an, denn ab Januar ist DJ Antoine als «DSDS»-Juror im TV zu sehen. Mit SI online sprach der 39-jährige Schweizer über Mitleid, Respekt und fehlende Zeit für seinen Sohn.
DJ Antoine Portrait
© Dan Cermak für SI Style

DJ Antoine freut sich auf Pop-Titan Dieter Bohlen.

SI online: DJ Antoine, RTL hat heute bekanntgegeben, dass Sie bei der nächsten Staffel von «DSDS» in Jury sitzen. Was versprechen Sie sich davon?
Das ist eine super Chance für mich, in Deutschland bekannter zu werden! Und um zu zeigen, dass ich mehr kann, als nur Musik auflegen, CDs rausbringen und Konzerte geben. Ich bin mehr als nur ein Party-DJ.

Wie ist es dazu gekommen?
Schon letztes Jahr hat mich der Sender angefragt, ob ich als Juror mitmachen will. Aber es war extrem kurzfristig und ich hatte wirklich keine Zeit. Und dieses Jahr passts mehr oder weniger in meine Agenda. Heino macht ja auch als Juror mit. Das finde ich extrem spannend. Und natürlich freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Pop-Titan Dieter Bohlen. Da kommt Dancemusik, Schlager und Pop zusammen. Und ich bin mal der jüngste...

Und was wenn der Schuss nach hinten losgeht? Es sind immerhin schon ein paar «DSDS»-Juroren an dieser Aufgabe gescheitert.
Es ist eine grosse Herausforderung und es kann nicht mehr als schief gehen.

Keine Angst davor, wie Patrick Nuo damals einfach abserviert zu werden?
Nein. Im Leben muss man immer etwas riskieren. Ich habe nichts zu verlieren. Wer nichts wagt, gewinnt nichts. Respekt muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man geschenkt.

Sie jetten als DJ in der Welt herum, haben fast keine Zeit fürs Privatleben - dieses Interview geben Sie während Sie am Flughafen von Singapur auf den nächsten Flug warten.
Ich befinde mich jetzt gerade auf einer Asien-Tour, komme Freitagnacht zurück und wollte eigentlich am Samstag mit meinem Sohn für zehn Tage ins Burgund fahren. Ohne Handy, nur er und ich. Aber das fällt jetzt ins Wasser.

Wegen «DSDS»?
Ja, ich muss nach Deutschland. Gewisse Sachen kann man nicht planen.

Ihr Sohn dürfte enttäuscht sein.
Er weiss noch gar nichts davon! Aber man muss eben im Leben Kompromisse eingehen.
 

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