Das ging ins Auge! Wer hat Tamynique so übel zugerichtet?

Was auf den ersten Blick wie das  Resultat einer Prügelei aussieht, hat in Wahrheit einen guten Zweck. Moderatorin Dominique Rinderknecht und ihre Freundin Tamy Glauser machen mit Veilchen auf häusliche Gewalt aufmerksam.
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© Laurids Jensen / Swissaid

Angeschlagenes Paar: Tamy Glauser (l.) mit Freundin Dominique Rinderknecht.

Was ist denn da nur geschehen? Ein heftiges Liebes-Drama zwischen dem bekanntesten Lesben-Paar der Schweiz? Von Dominique Rinderknecht, 28, und Tamy Glauser, 32, sind Fotos aufgetaucht, auf denen sie übel zugerichtet sind.

Wir können Entwarnung geben: Alles immer noch heile Welt zwischen den beiden. Die Ex-Miss und das Topmodel sind Botschafterinnen für eine Werbekampagne von Swissaid. Die Hilfsorganisation macht mit einer aufrüttelnden Kampagne auf häusliche Gewalt aufmerksam, besonders in Indien. Demnach wird dort jede dritte Frau von ihrem Mann verprügelt, vergiftet oder vergewaltigt, ohne dass jemand eingreift.

«Wir Frauen müssen füreinander einstehen»

«Die Geschichten der betroffenen Inderinnen und das pure Ausmass der Gewalt schockieren mich», sagt Dominique Rinderknecht. Es gebe auch aus ihrem persönlichen Umfeld traurige Geschichten bezüglich häuslicher Gewalt. «Die meisten haben sich zum Glück mittlerweilen zum Positiven gewendet, aber es war ein wirklich schwieriger Weg, auch für die Personen, die dies von aussen mitkriegten.»

Ihre Freundin Tamy dazu: «Es darf nicht sein, dass Frauen im eigenen Zuhause um ihr Leben fürchten müssen - weder hier noch anderswo. Wir Frauen müssen füreinander einstehen.»

Swissaid geht seit vielen Jahren im zentralindischen Bundesstaat Maharashtra gegen Gewalt an Frauen vor. Viele würden sich sogar umbringen, weil sie keinen Ausweg aus ihrer Misere sehen. Selbstmord sei die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 15 und 49 Jahren, lässt die Hilfsorganisation verlauten. Mit ihrer neuen Kampagne will Swissaid Geld für Frauenhäuser, Rechtsberatung und medizinische Hilfe sammeln.

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