Halbzeit-Bilanz nach zwei Wochen veganer Ernährung Dominique und Tamy: «Das Mens-Bauchweh ist wie weg!»

Vor etwas mehr als zwei Wochen haben Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser verkündet, dass sie sich einen Monat lang vegan ernähren wollen. Was hat sich für sie verändert? Zur Halbzeit ziehen die beiden erstmals Bilanz.
Dominique Rinderknecht Tamy Glauser
© Instagram

Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser ziehen nach zwei Wochen veganer Ernährung Bilanz. 

Die Entscheidung gaben sie auf dem gemeinsamen Instagram-Account bekannt: Dominique Rinderknecht, 29, und Tamy Glauser, 33, verzichten während eines Monats auf tierische Produkte. Mit SI Online sprachen die beiden nun, gut zwei Wochen später, darüber, inwiefern die vegane Ernährung ihr Leben verändert hat. 

«Fühlen uns super»

Im Allgemeinen fällt die Bilanz der Ex-Miss-Schweiz und des Berner Topmodels sehr gut aus. «Wir fühlen uns wirklich super!», sagen die beiden. Das liegt auch daran, dass ihre Körper sehr positiv auf das Experiment reagiert haben: «Bereits nach drei Tagen merkten wir Unterschiede in der Haut: Sie fühlt sich viel elastischer an, Rötungen sind passé.» Und damit nicht genug: «Die üblen Bauchschmerzen während der Menstruation sind so gut wie weggeblieben!», freuen sich die beiden.

Die Ernährung haben Rinderknecht und Glauser umgestellt - doch vielseitig sei sie geblieben, ihnen fehle es an nichts: «Wir essen alle möglichen Gemüse, haben neu ein Aubergine-Miso-Plätzli entdeckt - so fein! Und anstelle von Butter nehmen wir Olivenöl zum Braten.»

Dominique Rinderknecht Tamy Glauser
© Instagram/tamynique

Lecker! Ein Gericht des Paares, das es sehr gerne mag: Ein Gemüse-Allerlei mit Broccoli, Blumenkohl und Kohl, dazu ein Aubergine-Miso-Burger. 

Selbst sind die Frauen

Wer jetzt denkt, dass sich das Glamour-Paar nur in schicken Restaurants verpflegt, liegt falsch. Denn am liebsten und häufigsten kochen die beiden selber. «Wir haben zum Beispiel schon einen veganen Zopf gebacken. Es macht echt Spass, sich in der Küche neuzuorientieren.» In der verbleibenden Zeit ihres Projektes, das noch gut zwei Wochen dauert, wollen die beiden noch mehr Gerichte zaubern: «Veganer Butterbrezel steht ganz oben auf unserer Liste!»

Tamy Glauser
© Instagram/tamynique

In der Backstube: Tamy Glauser schiebt die selbergemachte «Züpfe» in den Ofen. 

Schwierigkeiten bekunden Rinderknecht und Glauser lediglich darin, auswärts nach veganen Alternativen fündig zu werden: «Viele vegane Restaurants gibt es in Zürich nicht. Auch bei Events mit Flying Dinners gibt es so gut wie nie eine vegane Option. Hoffentlich ändert sich das.»

Der Anfang ist gemacht

Die vegane Ernährung habe einen weiteren Vorteil: «Man weiss jetzt, was man tatsächlich isst», erzählt das Paar. Das Einkaufen gestaltete sich vor allem zu Beginn aber als herausfordernd: «Man muss sich ein wenig einlesen, aber das lernt man relativ schnell. Wir benutzen auch ab und zu eine App, die uns sofort sagt, ob etwas vegan ist.» Das Vorurteil, vegan sei teuer, können die beiden nicht bestätigen: Mehr Geld würden sie aufgrund ihrer Ernährungsumstellung nicht ausgeben. 

Weltklasse Zürich 2018 Tamy Glauser Dominique Rinderknecht
© David Biedert

Tamy Glauser (l.) und Dominique Rinderknecht am Weltklasse Zürich vergangenen Donnerstag. An Events sei es besonders schwierig, zu veganem Essen zu kommen, sagen die beiden. 

Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser sind begeistert von ihrem Experiment, wollen in den zwei ausstehenden Wochen gleich weiterfahren wie bisher - und können sich durchaus vorstellen, auch danach weiterhin ohne Tierprodukte zu leben, wie sie sagen. Bisher haben die beiden «nur» die Ernährung umgestellt - auf Lederprodukte und Make-up haben sie bislang nicht verzichtet. Dass dies nach den 30 Tagen auch noch folgt, schliessen sie nicht aus: «Wohin das Ganze führt, werden wir sehen», sagen sie. 

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