«DSDS» Schweizer Chaot spaltet die Jury

Er spielt in einer Band, lebt in einer riesigen Wohngemeinschaft - und will jetzt Superstar werden. Am Mittwochabend tritt Berner Thomas im Casting von «DSDS» auf. Ebenfalls versucht Bernerin Sophia ihr Glück bei Poptitan Bohlen und Co.
DSDS 2014 Castings Schweizer Thomas Zbinden
© RTL

Thomas Zbinden aus Bern will es mit Paolo Nutinis «Loving you» in den «DSDS»-Recall schaffen.

Beatrice Egli, 25, und Luca Hänni, 19, habens eindrucksvoll vorgemacht. Klar, wollen nun zahlreiche Schweizer in die Fussstapfen ihrer beiden Landsleute, die beim grossen Nachbarn zum Superstar gekürt wurden, treten. Den Anfang machen Thomas Zbinden und Sophia Akkara in der Sendung vom Mittwochabend, 15. Januar.

Keine leichte Aufgabe, die Jury um Poptitan Dieter Bohlen von seinem Können zu überzeugen. Thomas aus Bern versuchts mit dem Song «Loving you» von Paolo Nutini. Und mit seiner speziellen Geschichte: Der 22-jährige BWL-Student lebt nämlich mit seinen Kollegen aus der Band The Pitchers in einer chaotischen Wohngemeinschaft. «Dort sind drei, die bezahlen, aber eigentlich wohnen da 15 Leute», verrät er schmunzelnd. Warum er ausgerechnet bei «Deutschland sucht den Superstar» mitmacht? «Weil ich sicher bin, dass hier coole Leute sind, die mir bei meiner Karriere weiterhelfen können.»

So cool scheinen die Juroren aber erst einmal nicht zu sein, zumindest die Frauen unter ihnen. Mieze Katz, 34, und Marianne Rosenberg, 58, sehen Schwächen bei Thomas' Gesang. Am Ende ists unentschieden: zwei Nein-Stimmen der Jurorinnen, zwei Ja-Stimmen von Prince Kay One, 29, Dieter Bohlen, 59. Damit kommen die neuen «DSDS»-Regeln zum Zug: Die Kandidaten bestimmen bereits vor ihrem Auftritt einen Juroren ihrer Wahl, der im Fall einer Pattsituation über sein Weiterkommen entscheidet. Dumm nur, hat Thomas ausgerechnet auf Mieze Katz gesetzt. Der Traum vom Recall scheint damit geplatzt. Glückspilz Thomas bekommt am Ende aber noch die Chance auf einen zweiten Song - ob es diesmal besser klappt?

Mit Sophia Akkara wird am Mittwoch auch eine weibliche Kandidatin aus Rennen gehen. Die 20-jährige Jura-Studentin aus Wabern versucht, mit ihrem indischen Aussehen zu punkten. «Ich gehöre auf die ‹DSDS›-Bühne, weil ich etwas Exotisches bin, das die Leute noch nicht gesehen haben», gibt sich Sophia selbstbewusst. Und sie trägt dick auf: In einem roten, pompösen, indischen Gewand tritt sie vor die Jury und möchte ihren Song aus dem Bollywood-Film «Bunty aur Babli» nicht nur singen, sondern auch gleich vortanzen. Dieter Bohlen zeigt sich beeindruckt: «Also visuell gefällt mir, was ich sehe. Es ist einfach wahnsinnig erfrischend, wenn man mal was total anderes sieht.» Auch Marianne Rosenberg ist angetan: «Auf jeden Fall sehr anmutig», meint die Schlagersängerin. Doch Sophia wird auch noch mit dem Song «Lights» von Ellie Goulding überzeugen müssen. Schwierig, denn der weicht nicht nur von ihrer indischen Paradedisziplin ab - sie begleitet sich auch gleich selbst am Klavier.

DSDS 2014 Castings Schweizer Sophia Akkara
© RTL

«Ich gehöre auf die ‹DSDS›-Bühne weil ich etwas Exotisches bin, das die Leute noch nicht gesehen haben», sagt Sophia Akkara aus Wabern BE selbstbewusst.

«DSDS» mit den Schweizern Thomas und Sophia: Mittwoch, 15. Janaur, ab 20.15 Uhr bei RTL.

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