«DSDS» Schweizer Schlitzohr-Kandidat: «Ich habe drei Freundinnen»

Drei Mädels, die bislang nichts voneinander wussten? Das ändert sich spätestens am Samstag. Dann nämlich lüftet der Schweizer Schwerenöter Cedric Gschwend vor der «DSDS»-Jury das Geheimnis seiner Vielweiberei.

An Selbstbewusstsein mangelt es Cedric Geschwend sicherlich nicht. Der 16-jährige Kochlehrling aus Gossau SG gibt am Samstag bei «Deutschland sucht den Superstar» in aller Öffentlichkeit zu, gleich mehrere Eisen im Feuer zu haben. «Ich habe drei Freundinnen, aber die wissen nichts voneinander», prahlt er - und findet das sogar noch lustig. Dass er die jedoch spätestens nach dem Polygamie-Outing wieder los ist, scheint ihn nicht sonderlich zu kratzen. «Es interessiert mich nicht, wenn die das erfahren.» 

So kann nur einer reden, der tatsächlich glaubt, sich als angehender Superstars vor Groupies nicht mehr retten zu können. Ziemlich grossspurig gedacht, zumal der St. Galler mit seiner Gitarre bislang das grosse Publikum gemieden hat. «Ich habe noch nie vor mehr als zehn Leuten gesungen. Und erst recht nicht vor so prominenten Personen», sagt er vor seinem Auftritt bei RTL. Wenn er es tatsächlich schafft, die Jury - wie auch seine Mädels - um den Finger zu wickeln, dann mit dem Lied «La La La» von Naughty Boy. 

Seine Schweizer Kollegin Luanda Rosario Dos Santos hat es nicht nötig, mit Liebschaften zu prahlen. Zum einen ist die gebürtige Brasilianerin mit ihren 20 Jahren schon wesentlich reifer als ihr Mitstreiter, zum anderen will sie vor allem mit etwas punkten: ihrem Gesangstalent. Dass sie diesbezüglich sehr vielseitig ist, zeigt sich, als Luanda drei verschiedenen Stilrichtungen zum Besten gibt. Mit «What's Up» von den 4 Non Blondes überrascht sie Pop-Titan Dieter Bohlen, 59. «Ich finde das lustig. Viele Weisse kommen hierher und singen irgendwelche unpassenden Songs von Black-Music-Leuten, und du machst es genau umgekehrt. Eigentlich siehst du mehr nach Hip-Hop aus.» 

Und selbst das hat die Bernerin drauf. Denn nach Bohlens Anmerkung singt sie das Lied «If I ruled the World» von Lauryn Hill. Erneut ein Grund, für Bohlen zu scherzen: «Zu meiner Zeit hat man gesagt, das hört sich an wie Stottern. Heute verdienen die Leute ihr Geld damit.» Ob es Luanda dennoch oder erst dank ihres Rock-Songs, den sie danach schmettert, in den Recall schafft?

«DSDS» 2014: Immer samstags, um 20.15 Uhr, bei RTL.

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