Der Schweizer «DSDS»-Kandidat nach der ersten Live-Show Michel Truog: «Ich hatte drei Tage lang ein Tief»

Michel Truog spricht über die Krise, die er nach der Live-Show am vergangenen Samstag hatte und über die Beziehung zu Chef-Juror Dieter Bohlen.
Michel Truog DSDS 1. Live Show
© Stefan Gregorowius

Der Song von den Backstreet Boys passte hervorragend zu Michel Truog. Am kommenden Samstag muss er aber zu einem deutschen Lied von Philipp Poisel performen. Ob das genauso gut ankommt?

Vergangenen Samstag sang sich Michel Truog in die Herzen der Zuschauer, er qualifizierte sich für die zweite Runde. Trotzdem ging es dem Zürcher nach der ersten Live-Show von «Deutschland sucht den Superstar» mies. «Ich hatte drei Tage lang ein Tief», erzählt der 26-Jährige SI online.

Grund dafür sei der Song, den er an der nächsten Mottoshow singen muss. Bisher hatte Michel mit der Auswahl Glück. In der ersten Show durfte er «I Want It That Way» von den Backstreet Boys singen. Die Lieder der Boyband passen sehr gut zum emotionalen Sänger. Nächsten Samstag muss er die Zuschauer mit «Ich will nur» von Philipp Poisel, 34, überzeugen. Das deutsche Lied bereitete dem Schweizer Sorgen. «Ich kannte das Lied nicht und kam einfach nicht damit klar», erklärt er. Der zielstrebige Sänger hatte Angst, dass die Zeit nicht reicht, um sich genügend auf den Auftritt vorzubereiten.

 

Michel war mit seiner Stimmung nicht allein. «Alle Kandidaten waren in den Tagen nach der Live-Show energielos und und hatten schlechte Laune», erzählt er. 

Michel Truog DSDS 2. Live Show Vorbereitung
© MG RTL D / Stefan Gregorowius

Damit Michel Truog sich das Lied einprägen kann, ist «Ich will nur» von Philipp Poisel den ganzen Tag auf Repeat.

Doch die Kämpfernatur lässt sich davon nicht unterkriegen. «Ich weiss, dass ich es schaffen kann und werde mein Bestes geben.» Michel läuft den ganzen Tag nur noch mit den Kopfhörern im Ohr, dem MP3-Player in der Hosentasche und «Ich will nur» in der Endlosschleife herum. «Ich nutze jede freie Sekunde zum Üben. Bis am Samstagabend bin ich bereit und freue mich zu zeigen, was ich gelernt habe», sagt Michel.

Die Beziehung zu Dieter Bohlen wird aufgeblasen

Der Schweizer hat die härteste Nuss in der «DSDS»-Jury geknackt: Beim Casting erhielt er die goldene CD von Dieter Bohlen, 64. Somit konnte er eine Runde überspringen und wurde sozusagen zum Schützling des Poptitans. 

Michel Troug DSDS Casting Rückblick
© MG RTL D / Stefan Gregorowius

Michel Truog bekam von Dieter Bohlen das grösste Lob.

Enttäuscht hat Michel den Chef-Juror jedenfalls nicht. In der Live-Show am vergangenen Samstag sagt Bohlen am Ende seines Kommentars zu Michels Performance: «Nächstes Mal musst du es super machen. Das erwarte ich von dir als dein Vater.» Aber Väter sind doch für ihre Söhne da, Herr Bohlen?

Michel Truog verriet uns, dass die Beziehung zum Chef-Juror nicht so tiefgründig ist, wie sie im TV wirkt. «Mit Dieter habe ich keinen Kontakt. Beim Vorbeilaufen wünschte er mir viel Glück. Viel mehr haben wir seit dem Recall in Südafrika nicht miteinander gesprochen», erzählt der Sänger. Die Jury-Mitglieder seien nur während den Live-Shows vor Ort. Doch Michel hat gerade andere Sorgen. «Im Moment konzentriere ich mich voll und ganz auf mich. Ob Dieter und ich nach der Show in Kontakt treten, werden wir sehen.»

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