«DSDS» Schweizerin Sophia: «Bin jetzt wieder ein normales Mädchen»

Nach zwei Schweizer Siegern bei «Deutschland sucht den Superstar» ist die Erfolgssträhne vorbei. Sophia Akkara, 20, musste die Sendung nach der 1. Liveshow verlassen. Warum sie gar nicht so traurig ist darüber und was die Songauswahl mit ihrem Scheitern zu tun hatte, verrät die Bernerin im Interview mit SI online.

SI online: Sophia Akkara, wie fühlt es sich an, nach zwei erfolgreichen Schweizer Superstars schon in der 1. Liveshow von «DSDS» rauszufliegen?
Sophia Akkara: Es ist weniger schlimm, als ich erwartet hätte. Und da ich ja die Dance-Challenge gewonnen habe, gehe ich nicht mit leeren Händen nach Hause.

Sondern fahren mit dem gewonnen Auto zurück in die Schweiz.
Nein, nein, ich bin schon wieder in Bern. Ich reiste am Sonntag mit dem Zug zurück, das Auto muss ich erst noch einlösen.

Ist Ihr Traum von der Musik jetzt geplatzt?
Im Moment sieht es vielleicht danach aus, aber mein Leben ist gut, so wie es ist. Jetzt bin ich halt wieder ein ganz normales Mädchen und damit ganz zufrieden.

Sie sangen den Bollywood-Song «You Are My Destiny» von den Pussycat Dolls feat. A. R. Rahman. Die falsche Wahl?
Vielleicht, ja. Aber Dieter Bohlen wollte, dass ich einen rein indischen Song performe, das war mir zu riskant. Während des Auftritts war ich aber auch mega aufgeregt, hatte Probleme mit den Ohrstöpseln. Es war einfach nicht mein Tag.

Wen aus der Casting-Familie werden Sie besonders vermissen?
In der Jury konnte ich Marianne Rosenberg am ehesten ernst nehmen, sie ist reif und hat viel Ahnung. Unter den Kandidaten ist mir Meltem richtig ans Herz gewachsen. Den Sieg würde ich aber jedem gönnen, alle Kandidaten sind super Sänger und Performer.

Wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?
So wie vor «DSDS». Jetzt habe ich nicht mal allzu viel an der Uni verpasst, werde weiter studieren. Ich habe zwar bereits Anrufe von Plattenfirmen und Anfragen für Fotoshootings bekommen, aber im Moment bin ich mir gar nicht sicher, ob ich das wirklich will.

Das klingt fast so, als ob Sie genug vom Leben im Rampenlicht hätten.
Es ist tatsächlich ganz schön, dass der Rummel um mich vorbei ist. Jetzt muss ich nicht mehr so hohe Erwartungen erfüllen und versuchen, anderen zu gefallen. Es ist also alles gut.

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