Audrey Bousquet Elite-Model-Gewinnerin: Schule statt Laufsteg

Erst Ende August triumphierte sie beim Elite Model Look Switzerland, jetzt zieht sie sich bereits vom Model-Business zurück. Audrey Bousquet will lieber die Schulbank drücken. Zumindest vorerst.
Audrey Bousquet ist Elite Model 2013
© Fabienne Bühler

Die 15-jährige Audrey Bousquet aus Gals BE konzentriert sich vorerst auf die Fachmittelschule.

Die Freude war riesig, als Audrey Bousquet am 29. August zur Gewinnerin des Elite Model Look Switzerland gekürt wurde. Die Überrumpelung aber fast genau so gross. «Ich muss erst mit meinen Eltern besprechen, wie es von nun an weiter geht», sagte die 15-Jährige gleich nach der Wahl. Und gab offen zu: «Es ist einfach noch viel zu neu für mich.» Die Modewelt wartete auf Audrey - aber würde sie es ihrer Vorgängerin gleichtun und alles auf eine Karte setzen?

Manuela Frey, 16, hatte die Schule geschmissen, um sich voll und ganz ihrem Modeltraum zu widmen. Die Aargauerin lief gerade an der New York Fashion Week für Vera Wang, Georgina Chapman oder Donna Karan.

Auf Audrey müssen die Star-Designer jedoch noch etwas warten. Sie hat sich nun mit ihren Eltern und Option-Agenturchefin Ursula Knecht getroffen und die Möglichkeiten geprüft. Ihr Entschluss: Audrey wird vorerst weder auf dem Catwalk noch auf Fotos zu bewundern sein. Sie wird weiterhin die Schulbank drücken. «Ich konzentriere mich voll auf die Schule und muss büffeln, da ich bereits in den ersten Wochen des Semesters einige Tage gefehlt habe», sagt sie gegenüber dem «SonntagsBlick».

Erst nach dem Elite-Weltfinale Mitte November in China wird entschieden, ob Audrey als Model arbeiten wird. «Erst nachdem wir wissen, welchen Rang Audrey in Shanghai schafft, können wir ihre Modelzukunft effizient planen», erklärt Expertin Knecht. «Je nachdem muss sie sofort einsteigen - oder kann auch von der Schweiz aus arbeiten.»

Bis dahin aber soll sie ihre Energie ganz in ihre Ausbildung an der Fachmittelschule in Neuenburg stecken. Ihre Eltern möchten sie vom Rummel fernhalten. Sie brauche etwas Ruhe, sagt Mutter Natalie Bousquet.

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