Elizabeth Teissier «Ich lüge in den Prognosen nie»

Sommer, Sonne und sogar die Sterne machen mit! Star-Astrologin Elizabeth Teissier verrät, auf welches Datum sie sich besonders freut, was der Sommer ihr bedeutet - und wieso sie nichts schönredet.
Elizabeth Teissier Horoskop 2014 Sommer, Sternzeichen, Familie
© Fabienne Bühler

Elizabeth Teissier freut sich auf den Sommer. Denn für Steinböcke der 2. Dekade symbolisiert der positive Saturn eine Stabilisierung.

Die grösste Liebe von Elizabeth Teissier, 76, hat in einer klaren Sommernacht begonnen: ihre Leidenschaft für die Sterne. «Schon als Kind faszinierten mich die leuchtenden Punkte am Firmament.» In der Schule verfasste sie Aufsätze über Astrologie, später - nach der Modelkarriere - hat sie die Passion zu ihrem Beruf gemacht. Heute berät die Star-Astrologin Könige, Präsidenten und Wirtschaftsgrössen bei wichtigen Entscheiden. Und übersetzt seit mehr als 30 Jahren die Sprache des Kosmos auch für die Leser der «Schweizer Illustrierten». Jetzt verrät sie auch, weswegen die kommenden Monate für sie ganz besonders werden.

Schweizer Illustrierte: Frau Teissier, freuen Sie sich auf den Sommer?
Elizabeth Teissier: Ich habe allen Grund dazu. Fast der ganze Juli sollte für mich recht gut werden, denn als Steinbock der 2. Dekade lässt mich Mars nach Monaten endlich in Ruhe, und der positive Saturn symbolisiert eine Stabilisierung. Tatsächlich bin ich in den letzten Wochen zweimal im Umzugsstress gewesen! Jetzt atme ich auf.

Mögen Sie die heisse Jahreszeit?
Sehr! Sobald ich am Strassenrand Mohnblumen sehe, bin ich glücklich, denn sie sind die ersten Boten des Sommers. Ich liebe Musik-Festivals im Freien und den Duft von Sonnenlotion am Strand. Ausserdem esse ich gerne Erdbeeren. Und Kirschen müssen täglich sein!

Sind auch Sie als Kind in Kirschbäume geklettert, wie unsere Schwiizergoofe im Fotoshooting zum Sommerhoroskop?
Als Teenager habe ich mehrere Sommer bei meinen Grosseltern in Flawil SG verbracht, dort kletterte ich auf den Kirschbaum und konnte in Ruhe lesen. Meinen ersten Karl-May-Roman «Durch die Wüste» habe ich dort oben gelesen. Zurück in Bern bei den Eltern, wollte ich unbedingt Reiten lernen, weil ich so verrückt war nach dem Pferd in dem Buch. Damals waren Reitstunden aber ein zu grosser Luxus.

Holen Sie das nun mit Ihren vier Enkeln nach?
Die wollen nur schwimmen, schwimmen, schwimmen. Sie sind zwischen fünf und zehn Jahre alt und lieben den Strand und das Meer. Ihr grösster Spass ist es, zwischen meinen Beinen durchzutauchen. An meinem Zweitwohnsitz in Südfrankreich gehe ich gerne mit ihnen am Strand spazieren, und am Ende gibt es immer ein Eis.

Das tönt nach unbeschwerten Sommermonaten. Gibt es kein Datum, das Ihnen Sorgen macht?
Anfang August ist die Konstellation für mich wahrscheinlich hektisch: Jupiter und Mars stehen in Spannung und signalisieren administrative oder juristische Probleme, viel Papierkram, manchmal auch Machtkämpfe. Das heisst, dass ich den Kopf etwas einziehen muss.

Das müssen Sie öfter auch wegen Skeptikern.
Ich habe vor zwölf Jahren eine 900-seitige Doktorarbeit in Soziologie dazu geschrieben, dass wir die Astrologie einerseits faszinierend finden, andererseits ablehnen. Meist hängt es direkt damit zusammen, wie positiv das Horoskop ausfällt. Das ist eine typisch menschliche Haltung, die ich seit nunmehr fast 40 Jahren immer wieder beobachte.

Wenn Sie also nur noch positive Prognosen machen, glaubt man Ihnen eher?
So ist es. Aber welche Hilfe wäre das? Als Steinbock bin ich zu sehr jemand, der die Wahrheit sagt. Und Astrologie sollte schliesslich als Wegweiser funktionieren. Man hat bei schwierigen kosmischen Einflüssen immer noch die Wahl, wie man damit umgehen will.

Am Donnerstag startet auf SI online die grosse Sommerhoroskop-Serie von Elizabeth Teissier!

  • 17. Juli: Widder, Stier, Zwillinge
  • 18. Juli: Krebs, Löwe, Jungfrau
  • 19. Juli: Waage, Skorpion, Schütze
  • 20. Juli: Steinbock, Wassermann, Fische
     
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