Bastian Baker & Co. Er nimmt Abschied von seinem Entdecker Nobs

Womöglich würde heute niemand Bastian Baker kennen, hätte Claude Nobs ihn nicht in einer Zermatter Bar entdeckt. Jetzt gedenkt der welsche Shootingstar seinem Mentor öffentlich, der am Donnerstag für immer eingeschlafen ist.

Es sind traurige Worte, mit denen sich Bastian Baker, 21, an die Öffentlichkeit wendet. Kurz nach dem Tod von Claude Nobs, †76, nimmt der welsche Musiker auf seiner Facebook-Seite Abschied:

Hommage.

An den Mann, der an einem Abend im April an diesen jungen Idioten geglaubt hat.
An den Mann, der ihm erlaubt hat, zum Höhenflug anzusetzen.
An den Mann, mit dem es noch so viele Projekte zu verwirklichen gab.
An den Mann, der immer ein guter Ratgeber war.
An den Mann, der mich starke und unvergessliche Momente erleben liess.
An den Mann, der unsere Region veredelt hat.
An den grosszügigen Freund, mit dem ich David Bowie live gesehen habe.
An den Freund, der uns an seinem Tisch empfing, ohne etwas zu erwarten.
An den Freund, der meine ganze Familie begeisterte.
An deine unglaublichen Anekdoten.
An dein Lächeln.
An deine Harmonika.
An dein grosses Herz.
An deine Passion.
An dein Werk.

Nobs ist am Donnerstag im Kreise seiner Familie und Freunde im Universitätsspital Lausanne gestorben. Am Heiligabend war er während einer Langlauf-Tour gestürzt, worauf er operiert werden musste - und dabei ins Koma fiel und nie mehr aufwachte.

Die Bestürzung über sein Ableben ist weltweit gross. SI online hat die Reaktionen von Künstlern wie Quincy Jones oder Deep Purple in der Bildergalerie zusammengetragen.

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