Gian Simmen Er spricht über Totgeburt und Sohn Florin

Diesen Januar kommt Sohn Florin zur Welt - acht Wochen zu früh und nur knapp ein Jahr nachdem Gian und Petra Simmen ihre Tochter Jonina verloren hatten. Der Snowboard-Star und seine Frau sprechen mit der «Schweizer Illustrierten» über den Schmerz, den Zuwachs und die Zukunft.

Bei der Geburt wiegt er 2030 Gramm und ist 47 Zentimeter lang. Obwohl Florin acht Wochen zu früh zur Welt kommt, muss er  nicht in den Brutkasten. Die Eltern - Gian und Petra Simmen - sind erleichtert, dass dieses Mal alles gut ging. Das war vor einem Jahr anders, als die Familie des Ex-Snowboard-Stars ein Kind verloren hatte. Am 6. März 2010 passierte es. Petra spürte, dass etwas nicht stimmte. Die Plazenta hatte sich abgelöst, die Tochter der 33-Jährigen, Jonina, kam tot zur Welt. «Es ist ein kaum vorstellbarer Schmerz: Meine Frau liegt in den Wehen, in Kürze ist unser Baby da. Aber ich weiss, dass es nicht lebt», erinnert sich Gian Simmen in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» an den Moment zurück.

Mit dem Schmerz ging jeder auf seine Weise um. So seien auch oft Missverständnisse entstanden, wie der 34-Jährige erklärt. «Schwierig ist, dass die Trauer in Wellen kommt. Da geht es beiden zwar gleich, aber mein weiss nie, wo der Partner gerade steht.» Doch ihr erstes gemeinsames Kind, Niculin, 2, «hat uns mit seiner fröhlichen Art geholfen, die Trauer zu verarbeiten». Jonina aber werde immer eine Lücke bei ihnen hinterlassen - auch nach Florins Geburt am 15. Januar. Mit Florin aber kam die Familie ihrem Wunsch einer Grossfamilie wieder ein Stück näher. Es soll in Zukunft auch noch weitere Kinder geben.

Lesen Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 17, wie Gian und Petra Simmen Florins Geburt erlebten, in welchen Momenten die Trauer hochkommt und wieso sie der Tragödie auch etwas Gutes abgewinnen können.

Ausserdem: Am Mittwoch gibt's das vollständige Interview mit dem Ehepaar auf SI online.

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