Roger Schawinski Er verklagt seinen Chef

Weil die neuen Radiologos dem seines Lokalsenders Radio 1 zu fest gleichen, geht Roger Schawinski rechtlich gegen SRF vor. Obwohl er dort selbst arbeitet.
Ausgerechnet am Montagabend, 3. September 2012, ist SRG-Generaldirektor Roger de Weck in Roger Schawinskis Talksendung «Schawinski» zu Gast - um 22.55 Uhr auf SF 1.
© SRF Ausgerechnet am Montagabend, 3. September 2012, ist SRG-Generaldirektor Roger de Weck in Roger Schawinskis Talksendung «Schawinski» zu Gast - um 22.55 Uhr auf SF 1.

 Es tue ihm wahnsinnig leid, sagt Roger Schawinski, 67, in der aktuellen Ausgabe der «SonntagsZeitung». «Aber die SRG hat als grosse Firma eine grosse Verantwortung, sich korrekt zu verhalten.» Der Zürcher klagt gegen das Unternehmen, bei dem er selbst eine eigene Sendung hat. Grund dafür: Die Radiosender DRS 1 und DRS 3 sollen umbenannt werden in SRF 1 und SRF 3. Für Schawinski seien die SRF-Kürzel («Schweizer Radio und Fernsehen») zu klein geraten. Die Verwechslungsgefahr mit seinem Zürcher Lokalradio Radio 1 sei gross.

In den Gesprächen, die Schawinksi bisher mit SRF geführt habe, habe man sich nicht einigen können, heisst es. Deshalb hat Schawinksi nun beim Institut für Geistiges Eigentum in Bern eine Widerspruchsklage gegen das SRF-Logo eingelegt. «Es geht im Namen um die Verbindung von Radio und 1», erklärt er. «Die habe ich schützen lassen. Die SRG nicht.»

  

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