Max Loong Er verrät, was die Stars nach den Oscars trieben

Näher an die Hollywood-Grössen kommt kaum ein anderer Schweizer als Max Loong. In Los Angeles ist er Mit-Inhaber des In-Lokals «Supperclub». SI online verrät der Ex-«MusicStar»-Moderator, wer bei ihm wie feierte, warum sein Restaurant so beliebt ist und weshalb James Franco in der Oscarnacht nicht zu seiner eigenen Party erschien.
Max Loong hat Grund zum Lachen: Sein Terminkalender ist zum Bersten voll. In Los Angeles ist sein «Supperclub» das In-Lokal der Hollywood-Grössen. Demnächst reist Loong nach Asien um dort erstmals für den grössten TV-Sender zu moderieren.
© RDB/SI/Fabienne B�hler/SI_2009_14 Max Loong hat Grund zum Lachen: Sein Terminkalender ist zum Bersten voll. In Los Angeles ist sein «Supperclub» das In-Lokal der Hollywood-Grössen. Demnächst reist Loong nach Asien um dort erstmals für den grössten TV-Sender zu moderieren.

SI online: Max Loong, Sie schmissen in Ihrem «Supperclub» die Afterparty der Oscar-Stars. Wie fühlt es sich an, in das Mega-Event involviert zu sein?
Max Loong: Diese Nacht ist ein unglaubliches Ereignis - und wird das auch bleiben. Als Kind träumte ich immer davon, einmal da dabei zu sein. Natürlich hätte ich nie gedacht, dass das wirklich der Fall ist. Es hat mir unglaublichen Spass gemacht. Es ist natürlich schön, prominente Persönlichkeiten zu Gast zu haben. Aber im «Supperclub» Los Angeles soll jeder die gleiche Wichtigkeit haben!

Der Gastgeber des Filmpreises, James Franco, reservierte im «Supperclub» - tauchte allerdings nicht auf. Auf Twitter schrieb er, er sei auf dem Rückweg nach New York. Was war wirklich vorgefallen?
Wohin James Franco nach den Oscars verschwand, weiss ich nicht. Tatsache ist: Er war nicht im «Supperclub» und ich sah ihn an besagtem Abend nicht. Allerdings war er eine Nacht zuvor unser Gast: Wir eröffneten die Vip-Bar «Writer's Room» - an der er auch beteiligter Partner ist. Da lief ich ihm über den Weg. Ich las, dass er dorthin auch nach den Oscars verschwunden sei, aber darüber gibt es wirklich viele Gerüchte: Ich hörte auch, dass er eben nach New York zurückkehren musste oder dass er sich nicht der Presse stellen wollte, da die Kritik für seinen Moderationsjob so schlecht war.

Andere Persönlichkeiten waren aber sicher bei Ihnen.
Wir hatten etliche Prominente - ich darf aber aus rechtlichen Gründen nicht alle verraten: Kevin Spacey und Komiker Seth Rogen waren da, mit ersterem sprach ich auch. Zudem sah ich Lindsay Lohan, Christopher Mintz-Plasse und die Stars aus der TV-Serie «90210».

Feiern die so richtig rockstarmässig?
Das hängt von der jeweiligen Persönlichkeit ab. Ich dachte mir allerdings immer, dass die Stars lieber in einem abgetrennten Bereich sein würden - damit lag ich falsch: Sie mögen die Aufmerksamkeit, die man ihnen schenkt. Darum feiern sie oft in der Mitte des Clubs, dass man sie nicht verfehlen kann.

Was ist schweizerisch an Ihrem Lokal?

Ich und die Pünktlichkeit, mit der die Gäste zu Bett gebeten werden. Dort wird ab etwa 20 Uhr nämlich gegessen. Die Gänge servieren wir allen gleichzeitig, was es zu Essen gibt, verraten wir nicht im Voraus. Der «Supperclub» bietet mehr als nur ein Restaurant und ein Club: Wir bieten den Gästen eine spezielle Erfahrung, wie etwa Auftritte von «Cirque du Soleil»-Künstlern zwischen den Gängen.

Sie lebten in Asien, in der Schweiz und jetzt sind Sie in Los Angeles. Was gibt Ihnen ein Gefühl von Zuhause?
Mein Schweizer Pass, meine Schweizer Uhr und meine Neutralität! (lacht) Nein, ehrlich gesagt brauche ich alle paar Wochen Schweizer Essen: Ein Käse-Fondue, ein Züri Geschnetzeltes oder Schoggi.

Alle Informationen, Bilder und Videos zu den Oscars 2011 finden Sie im Dossier auf SI online.

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