Sven Epiney «Es geht um Emotionen und Gesang»

Am Sonntag führte Sven Epiney durch die neue SF-Show «Kampf der Chöre». Was ihn an der neuen Aufgabe reizt, wo er seinen Ausgleich findet und wann auch er weinen muss, erzählt der Walliser in der «Schweizer Illustrierten».
Sven Epiney erklärt, warum er im Fernsehen immer so gut gelaunt ist.
© Thomas Buchwalder Sven Epiney erklärt, warum er im Fernsehen immer so gut gelaunt ist.

«5 gegen 5», «al dente», «Die grössten Schweizer Hits» und nun die neue Sonntagabendshow «Der Kampf der Chöre»: Wenn es im Schweizer Fernsehen etwas zu moderieren gibt, dann ist Sven Epiney nicht weit – könnte man meinen. Doch der Walliser wiegelt in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» ab: «Wenn ich eine Sendung angeboten bekomme, schaue ich sie mir in Ruhe an oder lasse sie mir erklären.»

An «Kampf der Chöre» habe ihn gereizt, dass es sich um Emotionen und Gesang handle. Während seiner Ausbildung zum Lehrer habe er drei Jahre in einem klassischen Chor gesungen, daher auch seine Leidenschaft für die Musik.

Wenn er nicht vor der Kamera steht oder auf DRS 3 seine gute Laune versprüht, zieht es ihn ins Mal-Atelier seines Onkels in Brig. «Ich vergesse die Zeit. Dieses Wechselbad zwischen Euphorie und Frustration, wenn mit einem Pinselstrich alles gelingt oder wieder mal alles dahin ist – darin will ich eintauchen.»

Steht Epiney aber wieder auf der Bühne, ist von diesem Wechselbad nichts zu spüren. Dann ist er der Strahlemann. Spielt er denn nur? «Bevor ich den strahlenden Moderator spielen müsste, würde ich es sein lassen.» Es sei aber keineswegs so, dass er im Scheinwerferlicht alles Traurige ausblende. «Es fliessen auch Tränen – völlig hemmungslos. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und nah am Wasser gebaut.» Aber das sei privat – seine Sorgen lasse er deshalb in der Garderobe. «Ich muss diese doch nicht mit der Öffentlichkeit teilen.»

Das Interview mit Sven Epiney lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierte», Nr. 43, und auf dem iPad.

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