Baker & Meier «Es ist dieselbe Leidenschaft vorhanden»

Am SwissAward hat Bastian Baker Sarah Meier angesprochen - weil sie ihn zu Tränen rührte. Mit SI online sprach der Musiker darüber, wie er die ehemalige Profi-Eiskunstläuferin kennenlernte und verrät, was die beiden verbindet.

Es war eine Reportage im Westschweizer Fernsehen, die Bastian Baker, 20, auf Sarah Meier, 27, aufmerksam machte. Darin wurden die Menschen des Jahres 2011 vorgestellt – unter ihnen auch Meier, die im vergangenen Jahr ihre Eiskunstlauf-Karriere mit dem Europameistertitel beendete. «Als ich diese Szenen sah, musste ich weinen», gesteht  Baker. «Sport ist etwas vom emotionalsten, das es gibt.» Ihm selbst stand einst eine Karriere als Eishockey-Profi bevor, doch er entschied sich für die Musik.

Am SwissAward sprach er dann Sarah Meier an. «Wir verstanden uns sofort und feierten an der After-Show-Party», erzählt er. «An solchen Anlässen ist man froh, auf junge Leute zu treffen.» Nicht nur das junge Alter, die Liebe zum Eis und das Leben in der Öffentlichkeit verbindet die zwei. «Unter Künstlern, ob Musiker, Tänzer oder Eiskunstläufer, ist immer irgendwie dieselbe Leidenschaft vorhanden. Wir haben die Leidenschaft für Rhythmus und Musik», erklärt Sarah Meier. «Wir müssen uns einfach bewegen oder singen. Das ist der innere Drang, den wir ausleben müssen. Dies verbindet natürlich.» Seit den Swiss Awards schreiben sie sich regelmässig Nachrichten, treffen sich, wenn Bastian in Zürich oder Sarah in Lausanne ist. Zuletzt am Art on Ice in Lausanne, das nächste Mal wohl an den Swiss Music Awards. «Aber wir erzwingen nichts. Wir feiern die Feste, wie sie fallen», sagt Sarah.

Und beide Singles betonen, dass sie nur Freunde sind. «Sarah ist natürlich sehr hübsch und wer weiss, was die Zukunft bringt. Aber wir sehen uns wirklich nur als Freunde», sagt Bastian. Und Sarah ergänzt. «Er ist doch etwas viel jünger als ich.» Spätestens ab März sehen sich die beiden weniger.  Am 8. März geht’s für Sarah für einen Monat nach Australien, wo sie eine Sprachschule besuchen wird. «Ich freue mich sehr. Vier Wochen Auszeit ist für mich sehr ungewohnt.» Und Bastian Baker versucht, das Nachbarland Frankreich zu erobern. «Ende März trete ich in Paris auf und stelle mein Album vor.»
Für beide, auch das haben Sie gemeinsam, geht das Leben neben dem Eis spannend weiter.

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