Kerstin Cook Ex-Chefin verrät: «Kerstin hat noch nicht gekündigt»

Wer ist die neue Miss Schweiz Kerstin Cook, 21? Wie arbeitete sie im Kleidergeschäft «New Yorker»? Und wieso musste sie sich immer neue Schuhe kaufen? Die Filialleiterin von Kriens, Romina Di Marco, 29, verrät, wie die schönste Schweizerin wirklich ist.
Ex-Chefin verrät: «Kerstin hat noch nicht gekündigt»
© zvg Ex-Chefin verrät: «Kerstin hat noch nicht gekündigt»

KERSTINS CHARAKTER
«Sie ist eine offene, kommunikative und immer gut gelaunte junge Frau. Sie war unser kleiner grosser Sonnenschein im Geschäft. Am meisten schätze ich an ihr, dass sie immer für alle da ist, wobei sie sich teilweise fast selbst vergisst. Hat jemand ein Problem - Kerstin nimmt sich Zeit und hört zu. Braucht jemand Hilfe - Kerstin nimmt sich Zeit und hilft wo sie nur kann. Sie opfert sich regelrecht für ihre Mitmenschen auf. Die Kandidatur als Miss Schweiz veränderte sie überraschenderweise überhaupt nicht: Sie behandelte die Kundschaft wie zuvor und war stets freundlich zu allen.»

KERSTIN UND SHOPPING
«Sie kam immer mit ihren Rollerblades zur Arbeit. Es kam öfters vor, dass Kerstin ihre normalen Schuhe Zuhause vergass und darum bei uns einen Ersatz kaufte. Wir lachten immer darüber. Die Rollerblades stehen noch immer im Geschäft. Sollte sie einmal eine freie Minute finden, wird sie sie sicher holen kommen. Sonst könnten wir sie auf eBay versteigern. Kerstin ist ein richtiges Fashion-Victim: Die monatlichen Vergünstigungen für Mitarbeiter brauchte sie immer voll und ganz auf. Sie hat wirklich ein Flair für Mode, das äusserte sich auch darin, wie sie das Geschäft gestaltete.»

KERSTINS GESPRÄCHSTHEMEN
«Obwohl wir eine Freundschaft auf rein geschäftlicher Basis pflegen,vertrauen wir uns voll. Während der Pausen sprachen und lachten wir über Frauenthemen, unsere Beziehungen und natürlich die Haustiere: Kerstin und ich sind beide sehr tierlieb und behandeln unsere ‹Schätzchen› wie Menschen, das gab schon Gesprächsstoff.»

KERSTINS KARRIERE
«Gerade am 1. September hatte sie ihr dreijähriges Jubiläum bei unserem Kleidergeschäft ‹New Yorker›. Kerstin begann als Aushilfe, dann arbeitete sie festangestellt mit einem 80-Prozent-Pensum. Es gab immer wieder Phasen, in denen sie ihr Pensum verringerte, etwa aufgrund ihres Studiums oder der Vorbereitung zur Miss-Schweiz-Wahl.»

KERSTINS AUSBILDUNG
«Ich wusste, dass sie neben der Arbeit noch eine Schule macht. Ich bekam allerdings wenig davon mit. Vor den Prüfungen bat Kerstin mich jeweils, ihr Pensum zu verringern, damit sie genug Zeit zum lernen fand.»

KERSTINS KÜNDIGUNG
Ich verblieb mit Kerstin so, dass sie - falls es an der Miss-Schweiz-Wahl nicht geklappt hätte - wieder bei uns gearbeitet hätte. Doch es kam anders, sie hat sich die Krone geholt. Jetzt warte ich noch auf die offizielle Kündigung, aber eigentlich ist es logisch, dass Kerstin nicht mehr zurück kommt, obwohl sie natürlich jederzeit wieder bei uns willkommen ist.»

KERSTINS VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN
«Sie kam nie zu spät, wirklich nie! Sie war immer überpünktlich, teilweise sogar zu früh. Die Fragen und Anliegen der Kunden nahm Kerstin sehr ernst. Seit sie nicht mehr da ist, fragen viele Stammkunden nach ihr. Erstaunlicherweise bemerkten zuvor nur wenige, dass sie eine Miss-Schweiz-Kandidatin war.»

KERSTINS WAHL ZUR MISS SCHWEIZ 2010
«Ich stiftete sie zur Anmeldung an! Kerstin modelte schon immer und fiel bei uns im Geschäft vor allem durch ihre Grösse auf, da wir anderen alle sehr klein sind. Für uns alle war von Anfang an klar, dass sie auf den vordersten Rängen sein würde. Der Titel beweist, dass Kerstin mit ihrer Bewerbung die richtige Entscheidung getroffen hatte. An der Wahl war das ganze Team im Theater 11 anwesend, feuerte sie an und fieberte mit mit ihr mit. Dass sie sich die Krone geholt hat, ist super. Wir gratulieren ihr wirklich von ganzem Herzen.»

NEID
«Wir freuen uns alle mit Kerstin, von Eifersucht ist da keine Spur. Wir sind einfach nur stolz auf sie!»
 

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