Christa Rigozzi Die Ex-Miss-Schweiz traut sich auf die Formel-1-Strecke

Rennsport und schöne Frauen gehören einfach zusammen. Doch zum Gratulieren und Küsschen geben ist Christa Rigozzi nicht nach Italien gereist. Auf der Formel-1-Rennstrecke von Imola zeigt die Miss Schweiz 2006 ihre Liebe zu schweren Maschinen und hohem Tempo - wenn doch nur das Wetter mitgespielt hätte.
Christa Rigozzi
© Thomas Buchwalder

Als Botschafterin von Ducati durfte Christa Rigozzi ein neues Modell testen.

Sieben Mal hat Michael Schuhmacher in Imola gewonnen, wo bis 2006 der Grand Prix von San Marino ausgetragen wurde. Jetzt wagte sich eine ehemalige Schönheitskönigin auf dieselbe Formel-1-Strecke - allerdings mit einem Töff. Die begeisterte Ducati-Anhängerin Christa Rigozzi fuhr zum ersten Mal auf einer Rennbahn. «Ich hatte sehr viel Respekt. Aber ich brauche das Adrenalin und will unbedingt wieder hingehen», sagt die Miss Schweiz 2006 zu SI online. Ein mächtiger Kick verschaffte der 30-Jährigen wohl auch das Wetter: Es regnete in Strömen.

So zeigte der Tacho in den ersten paar Runden nur gerade mal bis 70 Kilometer pro Stunde an. «Ich bin schon sehr vorsichtig gefahren», sagt sie. Es lag aber nicht nur am Wetter - 1994 verunfallten auf genau dieser Strecke an einem einzigen Wochenende gleich zwei Formel-1-Piloten tödlich. In einer der Todeskurven sammelte sich so viel Regenwasser an, dass Christa Rigozzi lieber die Bremse zog. «Ich kannte die Strecke ja erst nur von der Karte. Aber nach jeder Runde habe ich mehr Vertrauen gefasst und das Tempo erhöht.» 

Für ein Rennen sei sie aber noch lange nicht bereit, dafür fehle ihr einfach die Übung. Das Fahren auf einer Rennstrecke sei denn auch ganz anders als auf öffentlichen Strassen. Tipps dafür bekam sie von Rolf Biland. Der siebenfache Weltmeister im Seitenwagenfahren erklärte ihr, worauf sie achten muss. «Ich war weit und breit die einzige Frau. Und ich bekam so viele Komplimente», sagt sie stolz. Bereits jetzt organisiert sie wieder ein Training. Und hofft, dass beim nächsten Mal der Boden trocken ist. Dann gibt sie nämlich erst richtig Gas.

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