Buri, Winiger & Co. Ex-Missen werden sentimental

Am Dienstagabend trafen die aktuellen Miss-Schweiz-Kandidatinnen beim Znacht auf Ex-Missen wie Anita Buri oder Fiona Hefti. Zusammen mit SI online schwelgen die Schönsten des Landes in Erinnerungen und sprechen über ihre Erfahrungen und Ängste.

Haben Sie gewusst, dass Melanie Winiger in ihrem Wahljahr Missen-Chefin Karina Berger täglich mit Anrufen genervt hat? Oder dass Fiona Hefti 2004 die beste Partynacht ihres Lebens verbrachte? Beim Nachtessen im Zürcher Kaufleuten plauderten Ex-Missen mit den aktuellen 12 Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Während die einen mit den Gedanken bereits bei der Wahlnacht vom 25. September waren, nutzten die anderen das Treffen für einen Ausflug in die Vergangenheit.

Melanie Winiger kann sich noch sehr gut an alles erinnern - auch wenn es seit ihrer Wahl bereits vierzehn Jahre her ist. «Bei uns gab es diese Treffen noch nicht in dieser Form. Stéphanie Berger kam uns besuchen und danach sind wir tanzen gegangen - das war extrem lustig und es ist auch sehr sehr spät geworden», lacht die heute 31-jährige Mutter und Schauspielerin. «Während der Vorbereitungen zur Wahl bin ich die Treppe hinuntergefallen und habe mir den Fuss verstaucht. Danach wollte ich eigentlich nur noch nach Hause. Nachdem mir die Mutter einer Kandidatin dann auch noch gesagt hatte, dass ich als Frau mit indischem Blut eh keine Chance hätte, die Schweiz zu repräsentieren, war ich sicher, dass ich niemals gewinnen würde.» Missen-Chefin Karina Berger, 42, doppelt lachend nach: «Melanie hat mich täglich angerufen und immer dasselbe gesagt: Karina, ich habe ein Problem.»

«Dieser Jahrgang scheint ein sehr guter zu sein, die Kandidatinnen haben ein wirklich tolles Verhältnis untereinander», meint Anita Buri, 32, Miss Schweiz 1999. «Sie haben keine falschen Hemmungen und freuen sich wahnsinnig auf die Wahl

Fiona Hefti, 30, Miss Schweiz 2004, hat ihr damaliges Treffen als «tollste Fete meines Lebens» in Erinnerung. Sie seien nach dem Essen bis früh in den Morgen tanzen gegangen. Bei den diesjährigen Kandidatinnen fällt ihr auf, dass sie alle sehr darauf geachtet haben, was sie essen. Kein Wunder, die zwölf Schönen müssen ja auch bereits am Samstagabend vor einem Millionenpublikum im Bikini posieren.

«Zum ersten Mal komme ich mir alt vor» schmunzelt Sonia Grandjean, 30, Miss Schweiz 1998. «Die Mädchen haben dieselben Ängste, die auch wir schon hatten: dass sie stolpern oder bei den Fragen ein Blackout haben.» Tipps habe sie den Kandidatinnen keine gegeben, aber sie findet: «Ihr könnt alle verdammt stolz darauf sein, es bis hierhin geschafft zu haben!»

 

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