Ex-Nationaltrainer geht als Experte zu Teleclub Neuer Job mit 76 Jahren für Gilbert Gress

Er wills nochmals wissen: Gilbert Gress kommentiert zukünftig Champions-League-Spiele auf dem Bezahlsender Teleclub.
Gilbert Gress Digitaltag
© Remo Nägeli

Gilbert Gress am Digitaltag 2017.

Andere geniessen mit 76 Jahren ihren wohlverdienten Ruhestand. Für Gilbert Gress kommt dies nicht infrage. Die «Kult-Frisur» der Schweiz wills nochmals wissen. Wie «Blick» berichtet, hat der Ex-Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft beim Bezahlsender Teleclub unterschrieben. Dort wird er zukünftig als Experte bei Champions-League-Spielen im Einsatz sein.

Die Aufgabe ist Gress nicht fremd. Jahrelang war er für das SRF als Kommentator im Einsatz. Nach der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 aber war Schluss - das SRF wollte den Elsässer nicht mehr weiterbeschäftigen.

50 Jahre Tele Gilbert Gress
© Thomas Buchwalder

Ab 1960 spielte Gilbert Gress für den Fussballclub «Racing Strassburg», danach folgte eine Karriere in Deutschland und der Schweiz («Neuchâtel Xamax»), bevor er ab 1975 als Fussballtrainer in Erscheinung trat. Ab 2006 analysierte er für das SRF Fussballspiele.

«Versierter Fussballexperte für die Westschweiz»

In der Deutschschweiz wird man Gress aber auch zukünftig nur selten am Bildschirm sehen. Der Elsässer wird abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen vor allem in der Westschweiz zu Einsätzen kommen.

Teleclub-Sportchefin Claudia Lässer, 41, zu «Blick»: «Ich freue mich sehr, mit Gilbert Gress einen versierten Fussballexperten für die Westschweiz verpflichten zu können, der zudem mit viel Charme und Witz punktet.»

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