Luca Ruch Fallschirmsprung: «Mir blieb nichts anderes übrig»

Höhenangst hat der amtierende Mister Schweiz nach eigenen Angaben keine, aber wohl ist es Luca Ruch in der Höhe auch nicht wirklich. Klar, fiel es ihm da nicht leicht, Skydiven zu gehen.

Vom Fallschirmspringen träumte Luca Ruch, 22, bisher nie: «Ich bin nicht so der Höhenmensch», war sich der amtierende Mister Schweiz sicher - bis zu diesem Mittwoch. Durch seinen Titel durfte er den Sprung aus dem Flugzeug zum ersten Mal wagen. Oder musste, denn: «Keiner meiner Vorgänger hat gekniffen, da blieb mir nichts anderes übrig.»

Während der Fahrt zu Skydive Grenchen sei er plötzlich «wahnsinnig nervös geworden», erzählt Luca SI online. Danach ging alles ganz schnell: «Nachdem sie mir alles erklärt hatten, gingen wir in die Luft. Plötzlich hiess es, ich solle meine Brille anziehen. Da war mir schon mulmig zumute», erzählt Luca. «Als ich die Beine aus dem Flugzeug hielt und nur noch am Gstältli meines Instruktors hing, wollte ich einfach nicht herunterschauen.» 

Eine ganze Minute befand sich Ruch mit seinem Partner im freien Fall: «Es war der absolute Wahnsinn! Der Luftsog packt einen und dann fliegt man nur noch!» Für Luca ist klar: Das will er bald wiederholen: «Es hat alles bisher Erlebte übertroffen!» Selbst seinen Bungee Sprung im Valle de Verzasca. «Schon da war ich so begeistert, dass ich es am Tag darauf nochmals machte - im Tandem-Sprung mit meiner Freundin Daniela.»

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