Mister Schweiz 2011 Falschmeldung zur Übertragung der Wahl

Das Westschweizer und Tessiner Fernsehpublikum soll zu wenig Interesse am schönsten Mann der Schweiz haben: Wie die SDA berichtet, sollen TSR und RSI die Übertragung der Mister-Schweiz-Wahl gekippt haben. Stimmt nicht, weiss Organisator Urs Brülisauer.
Jan Bühlmann über seinen Sieg
© Keystone Falschmeldung zur Übertragung der Wahl

Die Wahl des Nachfolgers von Jan Bühlmann am 2. April könnte dieses Jahr zum Deutschschweizer Ereignis werden. Wie die Nachrichtenagentur SDA am Donnerstag vermeldete, steige die Romandie und das Tessin per sofort aus der Übertragung der Mister-Schweiz-Wahl aus. Stimmt nicht! Während des Gesprächs von SI online mit Urs Brülisauer von der Mister-Schweiz-Organisation geht bei diesem eine Mail vom Unterhaltungsschef von RSI ein: «Thierry Ventouras, Unterhaltungschef von TSR ist da vorgeprescht.» Die Verhandlungen zwischen der Mister-Schweiz-Organisation und RSI stünden kurz vor Abschluss.

Wie konnte es zu der Verwirrung kommen? Da die Senderechte dieses Jahr zum ersten Mal bei der Organisation liegen, habe man mit allen Sendern neu verhandelt. «Mit SF haben wir einen Zusammenarbeitsvertrag und mit RSI stehen wir kurz vor dem Abschluss. Für die Romandie stehen wir in Gesprächen für eine Alternative zu TSR.» Am Ende gehe es doch in erster Linie darum, die Chancengleichheit für alle Kandidaten zu bewahren.

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