Manuela Frey Fashion TV kürt sie zum drittschönsten Model

Ein Look-Book für Zara, das Aushängeschild des diesjährigen Elite Model Look Weltfinale in China und nun noch Platz drei im Ranking von Fashion TV. Manuela Frey kann sich nicht über mangelnden Aufmerksamkeit beklagen. Im Gegenteil: Für das Model läuft es derzeit so gut, dass es noch nicht einmal Zeit findet, sich in ihre Wahlheimat New York nach einer neuen Bleibe umzuschauen. 
Model Manuela Frey während der Pariser Fashion Week
© Hervé Le Cunff

Egal ob in Paris oder New York: Die 17-jährige Manuela Frey hat schon immer hart gearbeitet.

Nur die Puerto Ricanerin Joan Smalls und die Rumänin Andreea Diaconu sind schöner - zumindest, wenn es nach dem US-Lifestyle-Sender Fashion TV geht. Denn dort rangiert Manuela Frey in der Kategorie «Topmodels» auf dem dritten Platz des amerikanischen Lifestyle-Senders. «Eine riesengrosse Bestätigung, schliesslich bin ich ja erst seit einem Jahr dabei», findet die 17-jährige Aargauerin, die zuvor schon als Neuentdeckung den zweiten Platz bei «Newfaces» belegte, gegenüber SI online. Sie ist sich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Denn: «Durch die richtige Platzierung öffnen sich immer wieder neue Türchen.» So bleibe sie im Gespräch, denn viele Kunden würde sich genau nach dieser Rangliste orientieren.

Manuela Frey hat beruflich das grosse Los gezogen. Eben erst war sie in Madrid, wo sie für das Lookbook des Mode-Riesen Zara vor der Linse stand, weiter war sie als letztjährige Dritte beim Elite Model Look World Final das Aushängeschild der Wahl in Shenzhen. Ausserdem lief sie für berühmte Designer wie Chanel, Oscar de la Renta, Valentino und Ralph Lauren. Demnächst stünden viele weitere Shows und Shootings an, die teilweise aber noch nicht spruchreif seien. Und so lange noch nicht alles unter Dach und Fach ist, hält man sich im Business bedeckt. Das hat das Model längst begriffen. Ihre Professionalität wird in der Branche geschätzt. «Ein so diszipliniertes Mädchen wie Manuela ist auch für mich aussergewöhnlich. Mir fällt sonst keine ein, die so fokussiert ihr Ziel verfolgte», sagt Ursula Knecht über ihr Schützling. Und Manuelas Mutter Béatrice, 46, bescheinigt den extremen Fleiss ihrer Tochter: «Sie hat schon immer hart gearbeitet, es dauert, bis sie mit sich selbst zufrieden ist.» 

Dass bei Manuela die Arbeit vor allem anderen kommt, zeigt sich bei der Wohnungssuche. Eigentlich möchte sie das WG-Leben hinter sich lassen, doch wirklich Zeit, sich im Big Apple nach einer Wohnung umzuschauen, bleibt ihr kaum. «Ich bin vor lauter Arbeit einfach noch nicht dazu gekommen. Doch meine Agentur unterstützt mich, denn ich will eine besonders schöne Bleibe finden.» Vorerst noch ohne Freund, denn Manuela hat ihr Herz noch immer nicht verschenkt. «Es hat hier zwar viele schöne Männer, aber so richtig ‹Klick› gemacht hat es noch nicht.»

So vielversprechend es also beruflich läuft - von der Liebesfront weiss Manuela nichts Aufregendes zu berichten. Dabei sind doch alle total neugierig, wie es ihr so im fernen New York ergeht. «Ich fliege über Weihnachten zu meiner Familie in die Schweiz und bin schon so aufgeregt, alle wieder in die Arme zu schliessen zu können. Ich muss ihnen dann unbedingt erzählen, wie es mir in den letzten Monaten so ergangen ist.» Doch noch etwas sorgt bei Manuela schon fast für Gefühlsausbrüche: «Käsefondue!», sagt sie lachend. Denn das fehle ihr besonders im fernen Amerika.

Was die 17-Jährige für Ihre Liebsten im Gepäck haben wird, will sie noch nicht verraten. Doch sicherlich sei für jeden Geschmack etwas dabei. Schliesslich ist Christmas-Shopping in einer Weltstadt wie New York besonders ergiebig. Was das diesjährige Must-Have für unter den Weihnachtsbaum ist, kann sie nicht sagen. Das komme schliesslich ganz auf die Person an, so die Wahl-New-Yorkerin. «Ausserdem sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden», sagt Manuela, zwinkert vielversprechend - und hüllt sich weiterhin in Schweigen...

Auch interessant