Sepp Blatter Amors Pfeil hat ihn nochmals getroffen

Erwischt! Und das ausgerechnet auf dem Roten Teppich an der Ballon-d'Or-Verleihung in Zürich. Dort präsentierte sich Fifa-Präsident Sepp Blatter am Montag mit einer neuen Frau an seiner Seite.

Liebe sei keine Frage des Alters, sagte Sepp Blatter vor rund drei Jahren in der «Schweizer Illustrierten» und hoffte, dass ihn Amors Pfeil doch nochmals treffen werde. Und er sollte Recht behalten: Nach sechs Jahren beendet der 77-jährige Fifa-Chef sein Single-Dasein und zeigt sich zum ersten Mal mit seiner neuen Freundin bei der Wahl zum Weltfussballer 2013.

Wie der «Blick» schreibt, handelt es sich um die 50-jährige Linda Barras, die zuletzt in Crans-Montana VS wohnte und einst mit dem Walliser Immobilien-Händler Christian Barras verheiratet war. Das Paar kenne sich schon seit vielen Jahren. 2008 war Blatter bereits zu Gast auf der «La Nuit des Neiges»-Gala, wo die Schweizerin mit den armenischen Wurzeln als Präsidentin amtet. Der gesammelte Erlös der Veranstaltung ging auch schon der «Sepp Blatter Football and Humanity Foundation» zugute. 

Falls sie irgendwann den Schritt vor den Altar wagen würden, wäre es für Sepp Blatter die vierte Ehe. Zuerst war er mit Liliane Biner verheiratet. Mit der Zermatterin hat er seine einzige Tochter Corinne, 48. Die schenkte ihm Enkelin Selena, 9, Blatters ganzer Stolz. Mit Gattin Nummer zwei, Barbara Käser, war er auch nach der Scheidung noch freundschaftlich verbunden, bis die NZZ-Lektorin 1999 mit nur 52 Jahren an den Folgen einer Operation aus dem Leben schied. 2002 ehelichte der Fussballfunktionär die Delfintrainerin Graziella Bianca. Diese Ehe hielt jedoch nur ein Jahr.

2008 scheiterte seine Beziehung mit der Polin Ilona Boguska, 42. Sie hätten sich jedoch im Guten getrennt, sagte Tochter Corinne damals. «Ein Grund, warum Ilona zurück nach Polen ging, ist sicherlich ihre Tochter.» Es ist jedoch kein Geheimnis, dass der mächtigste Mann des Fussballs Berufliches vor Privates stellt. Schliesslich, so sagte er einst im Interview, hätte er sein ganzes Leben in seinen Job in investiert. «Meine Geliebte ist die Fifa, meine Familie der Fussball.» Auch, wenn das nicht immer aufgehe. 

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