SI-Serie: Fit mit Schweizer Stars Die Motivationstipps von Mentalcoach Tanja Frieden

Sind Sie bereit für die Bade-Saison? Die «Schweizer Illustrierte» hilft auf die Sprünge! In einer Fitness-Serie zeigen Schweizer Stars, wie Sie beschwingt und glücklich in den Sommer starten. Und Fitness Coach Dave Dollé, Mentaltrainerin Tanja Frieden und TV-Koch Andreas C. Studer verraten ihre besten Tipps für ein leichtes Leben. Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden weiss, wie man den inneren Schweinehund besiegt.

1. Einen Wochenplan aufstellen
Stellen Sie sich einen Trainingsplan zusammen, etwa mit dem Ziel, nächste Woche zu joggen, zu schwimmen und ins Yoga zu gehen. Wichtig ist, dass Sie sich ein Minimal- und ein Maximalziel setzen: Ich plane drei Abende ein, bin aber Ende Woche auch zufrieden, wenn ich nur einmal Sport gemacht habe. Mit etwas Spielraum setzen wir den Plan eher um.

2. Sich die «100-Prozent-Frage» stellen
Viele orientieren sich am sportlichen Kollegen oder der fitten Nachbarin. Das demotiviert. Nehmen Sie Ihre persönliche Spitzenleistung als Messlatte - aber nicht jene von vor 20 Jahren, sondern die aktuelle! Viele fühlen sich beim Sport beobachtet - keine Bange! Die meisten Trainierenden sind zu sehr mit sich selber beschäftigt, als dass sie noch Augen für andere hätten.

3. Sich jemandem anschliessen
Für Anfänger sind die ersten Wochen hart, weils noch nicht «fägt». Schliessen Sie sich jemandem an, der geübter ist und Sie motiviert. So lassen sich prima Pläne schmieden: «In zwei Monaten laufen wir um den Greifensee», oder «Ende Sommer paddeln wir über den Zürichsee». Versuchen Sie zudem, Sport morgens zu treiben. So schieben sie nichts auf, es ist der beste Start in den Tag - plus: Ihr Verstand weiss dann noch nicht, wie ihm geschieht...

4. Sich beim Trainieren ablenken
Ist man schliesslich unterwegs und kommt an den Punkt, an dem man denkt: «Ich kann nicht mehr», können sogenannte Ankersätze helfen, die man sich immer wieder sagt, etwa: «Jetzt erst recht!» Oder man lenkt sich ab: Zählen Sie die Vögel auf den Bäumen oder die Schnecken am Boden. Oder beobachten Sie Ihre Füsse: «Laufe ich auf der Ferse oder auf dem Vorfuss?» Hauptsache, Sie denken nicht mehr an Ihren inneren Schweinehund!

5. Sich ein Zukunftsbild ausmalen
Stellen Sie sich vor, wie die Welt für Sie nach zwei Monaten Training aussehen wird. Zum Beispiel: Ich fühle mich leichter und habe viel mehr Energie. Das schreiben Sie sich auf und lesen es immer wieder.


 


 

Im Dossier: Fitness-Videos zum Nachmachen von Personal Trainer Dave Dollé

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