«Das Cello verbindet Beat und mich» Franz Hohler spielt für Beat Richners Lebenswerk

Vor ziemlich genau einem Jahr musste Beat Richner die Spitalleitung seiner Kantha-Bopha-Kliniken aufgrund einer Erkrankung abgeben und in die Schweiz zurückkehren. Nun tritt Franz Hohler zumindest beim Sammeln von Spenden in Beatocellos Fussstapfen.
Franz Hohler Knie Beat Richner
© Geri Born

Franz Hohler probt für die Knie-Gala.

«Es ist ungewöhnlich, aber ich bin nervös. Das mache ich nur für Beat.» Am 8. Mai tritt der Kabarettist Franz Hohler, 75, in der Manege des Zirkus Knie auf. Er will für seinen Freund Beat Richner, 71, und dessen Kinderspitäler in Kambodscha mit dem Cello Geld einspielen.

Der Kinderarzt Beat Richner kann aufgrund einer unheilbaren Hirnerkrankung nicht mehr auftreten. Vor etwas mehr als einem Jahr musste «Beatocello» die Spitalleitung seiner Kantha-Bopha-Kliniken aufgeben und in die Schweiz zurückkehren. Heute wird er in einer Zürcher Pflegestation liebevoll gepflegt und sitzt mittlerweile im Rollstuhl.

Beat Richner Knie Beatocello 2016
© Monika Flückiger
Beatocello mit seinem legendären Cello in der Manege im Zirkus Knie im Jahr 2016.

«Ich habe ihn besucht und Cello gespielt», sagt Franz Hohler. «Für mich war es sehr schön. Ich habe gemerkt, dass die Verbindung zwischen uns durchaus noch hier ist.» Nun tritt Kaberettist Hohler mit seinem «Zoowärtermorgelied» im Zirkuszelt auf. Bis dahin probt er jeden Tag bei sich zu Hause.

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Tickets gibts für 250 oder 150 Franken (50 für Kinder) via kniegala@ringieraxelspringer.ch oder per Telefon unter 058 269 25 99.

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