«GNTM»-Kandidatin Helena wurde gemobbt «Die anderen Kinder sagten, ich sei dumm»

Helena Fritz bringt Glamour ins Luzerner Hinterland. Die 18-Jährige nimmt bei der diesjährigen Staffel von «Germany's next Topmodel» teil. Mit SI online spricht sie über Mobbing und ihren Fantasy-Roman. 

Helena träumt von den Laufstegen in Paris, Mailand und New York. Heidi Klums Casting-Show «Germany's next Topmodel» soll sie dort hinbringen. Vorerst noch muss sich die 18-Jährige mit den Trottoirs im Luzerner Hinterland als Catwalk begnügen. Helena wohnt mit ihrer Mutter, dem Stiefvater, zwei Hunden und zwei Katzen in einer 4-Zimmer-Wohnung in einem 2000-Seelen-Dorf bei Willisau.

Versauern will sie dort nicht. «Ich möchte berühmt werden», sagt sie. Egal, ob als Schauspielerin oder als Model - Helena hat in vielen Bereichen Talent und steht gerne vor der Kamera. Priorität hat aber das Modeln: «Das ist einfach mein Ding!»

Helena hat eine Matheschwäche

Der Teenager war nicht immer so selbstbewusst. «Als Kind war ich eine Einzelgängerin», erzählt sie. «Ich habe eine Dyskalkulie - eine Matheschwäche. Die anderen Kinder haben mir immer gesagt, ich sei dumm. Also habe ich mich zurückgezogen, war sehr schüchtern.» Ihre Mutter meldete sie dann bei einer Theatergruppe an. Seither steht sie gerne im Mittelpunkt.

Nach der Sekundarschule wechselte Helena aufs Gymnasium. «Nach einem Jahr habe ich die Schule abgebrochen. Ich wollte mich voll auf die Schauspielerei und das Modeln konzentrieren.» Zurzeit macht sie eine Ausbildung als Musical-Darstellerin.

Falls es mit der Karriere auf Bühne oder Laufsteg nichts wird, hat Helena noch ein Ass im Ärmel: Sie schreibt an einem Fantasy-Roman. «Er spielt in einer Welt, die ich mir selbst ausgedacht habe. Es geht um einen Buben, der so stechend blaue Augen hat und er ist der einzige mit solchen Augen. Deswegen wird er gejagt und er muss rausfinden, was es damit auf sich hat und ob es noch andere Menschen wie ihn gibt», verrät sie vor ab. Das Werk entsteht aber nicht am Computer, Helena tippt ihr Epos im Zwei-Daumen-System ins Smartphone ein. 

Als angehendes Topmodel steht natürlich auch viel Sport auf dem Programm. Am liebsten hüpft Helena auf dem Fitness-Trampolin rum. Das sieht dann so aus: 

«GNTM»-Helena auf dem Fitness-Trampolin from Schweizer Illustrierte on Vimeo.

«Ich bin sehr stur»

Obwohl Helena sehr ambitioniert, zielstrebig und perfektionistisch ist, bezeichnet sie sich selbst als «schwierigen Teenager». «Ich bin halt sehr stur und habe meine Meinung. Wenn meine Mutter eine andere hat, kann das schon Krach geben.» Grosse Dramen gebe es aber nicht.

Das gilt auch für «GNTM». «Es gab schon Zickenterror unter den Kandidatinnen, aber ich habe das oft gar nicht mitgekriegt. Ich kam mit allen gut aus.» Auch von Heidi Klum, 43, ist Helena begeistert. «Sie ist sehr professionell. Aber hinter der Kamera ist sie sehr viel ruhiger und auch sehr menschlich.»

Wie sich Helena gegen ihre Konkurrentinnen schlägt, sehen Sie ab Donnerstag, 20.15 Uhr, auf ProSieben.

Im Dossier: Alles zu «Germany's next Topmodel»

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