Céline Voigt hats «geschickt eingefädelt» Diese Zürcherin begeistert Guido Maria Kretschmer

Sie hat sich vor zweieinhalb Jahren das Nähen selbst beigebracht - und ist jetzt gefeierte Kandidatin in Guido Maria Kretschmers neuer Näh-Show «Geschickt eingefädelt». Wie der Designer abseits der Kameras tickt, wie das Verhältnis unter den Konkurrenten ist und wie ihr eigener Kleiderschrank aussieht - im Gespräch mit SI online plaudert Céline Voigt aus dem Nähkästchen.

Zwei Sendungen ist die neue Show «Geschickt eingefädelt» von Star-Designer Guido Maria Kretschmer, 50, alt. Und in beiden war eine Kandidatin herausragend: Céline Voigt, 26, aus Zürich. Für ihren Bleistiftrock in Reptilienprint erntete sie schon in der Auftaktfolge viel Lob von allen drei Jurymitgliedern - und staubte gleich den Preis für das «Meisterstück der Woche» ab. «Wahnsinn», sagt die Hobby-Näherin im Gespräch mit SI online. «Komplimente von diesen Profis gehen runter wie Öl.» Zumal sie sich vor gerade mal zweieinhalb Jahren alles selbst beigebracht hat. «Meine einzige Ausbildung war die Hanzgi in der Schule», sagt sie lachend. Einen Nähkurs hat Céline bis heute nie besucht, stattdessen halfen ihr Youtube und Fachbücher. Und: üben, üben, üben.

Dass sie ein Naturtalent ist, davon sind Kretschmer und seine zwei weiblichen Mitjurorinnen, Schneidermeisterin und Unternehmerin Inge Szoltysik-Sparrer und Modedesignerin Anke Müller, schon länger überzeugt. Nur acht Hobby-Näher haben es überhaupt in die Show geschafft. Céline durchlief ein mehrstufiges Castingverfahren, bevor sie die Zusage bekam. Dass «Shopping Queen»-Star Guido Maria Kretschmer Aushängeschild der Vox-Show werden würde, wusste damals noch keiner der Kandidaten. Umso grösser war dann die Überraschung. «Guido ist so, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Sehr authentisch», weiss Céline jetzt. Noch mehr imponiert hat ihr aber Inge Szoltysik-Sparrer, die strengste im Juroren-Trio. «Sie ist mein Liebling, von ihr kann ich am meisten profitieren.»

Bereits im April wurde die deutsche Castingshow abgedreht, viel ist seither passiert. Céline hat ihr BWL-Studium abgeschlossen und arbeitet als Web Consultant beim Schweizer Adress- und Telefonverzeichnis Local.ch und Search.ch - und war in Paris, um den «Geschickt eingefädelt»-Hauptpreis, einen Kurs an einer renommierten französischen Modeschule einzulösen? «Das darf ich natürlich noch nicht verraten», sagt die Zürcherin. Noch seien ja weitere fünf Nähverrückte im Rennen. Mit denen sie es im Übrigen «hervorragend» habe. Man unterhalte sich täglich per Gruppenchat, «unter 100 Nachrichten am Tag gibts kaum». Alle seien Nerds, genau wie sie. «Wir können uns stundenlang über Stoffe oder Schnittmuster unterhalten.»

Das Resultat ihres «nerdigen» Hobbys ist in Céline Voigts Kleiderschrank zu sehen. Rund die Hälfte darin stammt von ihr selbst. Ihr Ziel: Ausschliesslich selbst genähte Stücke. «Billig-Klamotten wird man bei mir ganz sicher nie finden», stellt sie klar. «Diese Qualität ist definitiv nicht erwünscht in meinem Schrank.»

«Geschickt eingefädelt»: dienstags, 20.15 Uhr, bei Vox

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