Vancouver 2010 Gewinnen ist (nicht) alles

Kleider-Abgabe für die Olympischen Spiele in Vancouver: Cuche kämpft, Berthod scherzt, Gini brennt. Die Bilder dazu sehen Sie in unserer Galerie.

"Wir stellen ein starkes Team in Vancouver", sagt Gian Gilli, Chef Spitzensport bei Swiss Olympic. Spätestens seit heute Dienstag hat er auch ein richtig hübsches Team. Im Hauptsitz des Sponsors Rivella in Rothrist AG fassen die Athleten am Dienstagnachmittag ihre Outfits für die Olympischen Spiele. Didier Défago macht daraus gleich einen Familienausflug mit Frau Sabine, Tochter Alexane und dem kleinen Timéo. "Einen spannenderen Ausflug kann ich mir für meine Kleinen kaum vorstellen." Carlo Janka braucht keine Begleitung: ihn verfolgt die versammelte Schar der Medienleute ohnehin auf Schritt und Tritt.

Armer Didier Cuche: Er muss bei der Kleiderprobe seinen "Daumen der Nation" und den dicken Gips immer wieder durch die Ärmel zwängen: "Zum Glück ist der Gips morgen weg", sagt er. Der andere "Patient", Marc Berthod, hat seine chronischen Rückenprobleme ziemlich gut im Griff. "Aber meine Spezialmatratze kann ich trotzdem nicht mitnehmen, sie passt nicht in die neue Sporttasche", scherzt er. Völlig entspannt ist dafür Slalom-As Marc Gini. Bei ihm brennt das Olympische Feuer jetzt schon: "Die Teilnahme ist Erfüllung eines Kindheitstraums. Und von einer Medaille zu träumen ist immer erlaubt." Und wenn man dabei auch noch so hübsch aussieht, umso besser.

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