Glorys 2013 Jesse Ritch ist der Publikumsliebling

Die Schweizer Prominenz zeigte sich am Samstagabend im Zürcher Kaufleuten - an der Preisverleihung der «Glorys 2013». Einer freute sich ganz besonders: Musiker Jesse Ritch heimste den «Golden Glory» ein, der aussschliesslich von den Zuschauern vergeben wird.

Es war ein glanzvoller Abend voller Emotionen. Bereits zum neunten Mal hat die Redaktion von «glanz & gloria» am Samstagabend ihre «Glorys» verliehen. In den Kategorien «Style», «Crazy», «Love» und «Emotions» hat sie Preise - in Form von Champagnerkübeln - verteilt. Nicht zu vergessen der «Golden Glory», der die «glanz & gloria»-Zuschauer und «Tele»-Leser zusammen vergaben. Moderatorin Sara Hildebrand, 26, führte gewohnt charmant durch den Abend.

«GOLDEN GLORY»
Der Gewinner des Abends war Jesse Ritch, 21. Ein Preis, der von keiner Fachjury, sondern direkt vom Publikum bestimmt wird, ist schliesslich eine Besonderheit. Der Musiker konnte sein Glück nicht fassen, als ihm auf der Bühne die Auszeichnung überreicht wurde. «Es ist ein direktes Feedback von meinen Fans. Das bedeutet mir wahnsinnig viel», betonte er.

«STYLE»
In dieser Kategorie räumte Abenteurer und Pionier Bertrand Piccard ab. Voller Freude nahm der 55-Jährige den Preis für seine Stilsicherheit entgegen und berichete, dass er kurz zuvor noch 72 Stunden am Stück in einem Flugsimulator ausgeharrt habe, um für seine Weltumrundung im Jahr 2015 zu trainieren. Sein Geheimnis? «Denke nicht an die Zukunft. Das macht dich fertig. Du darfst dich immer nur auf den Moment konzentrieren.»

«CRAZY»
Es ist die «Lieblingskategorie von Moderatorin Sara Hildebrand». Den Preis dafür heimste Hublot-Chef Jean-Claude Biver, 64, ein. Was nämlich viele über den Uhrenchef und Millionär nicht wissen: Er besitzt eine Alp, stellt dort Käse her und verschenkt diesen. Im Sennenkutteli begleitet er alljährlich seine Kühe beim Alpabzug. «Dieses Jahr haben wir das richtig gefeiert», verriet er auf der Bühne. «Es wurden 1700 Flaschen Wein getrunken. Wir waren 3000 Personen.» Lachend nahm er den Champagnerkübel entgegen. «Nur der tote Fisch schwimmt mit dem Strom», witzelte er.

«LOVE»
Hochseilartist Freddy Nock, 49, und seine Frau Ximena Gonzales haben sich im August das Ja-Wort gegeben. Aber nicht wie andere Menschen in der Kirche, sondern in neun Metern Höhe auf einem Seil. «Ich war nervös», so die frischgebackene Ehefrau. «Aber ich wusste, wenn ich drüben ankomme, bin ich seine Frau.» Der wagemutigste und romantischste Liebesbeweis, den man sich nur vorstellen kann - dafür wurden die beiden am Samstagabend in der Kategorie «Love» ausgezeichnet.

«EMOTIONS»
Wenn es um Emotionen geht, haben wir in der Schweiz eine ganz besondere Expertin. Sie war es auch, die dafür mit dem «Glory» ausgezeichnet wurde: Beatrice Egli, 25. Die Schlagerprinzessin freute sich riesig über den Champagnerkübel. Sie trinke zwar keinen Alkohol, sagte sie auf der Bühne, aber sie könne sich gut vorstellen, dass auch Blumen schön darin aussähen.

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