Gregory B. Waldis Hohes Ziel fürs neue Jahr: 100-Kilometer-Lauf

Mit dem Alter purzeln die Kilos leider nicht mehr so mühelos. Deshalb hat sich Gregory B. Waldis besonders viel vorgenommen fürs neue Jahr. An keinem Marathon, sondern gleich am einem Lauf über 100 Kilometer will der Schweizer Schauspieler teilnehmen. Wie er dieses hochgesteckte Ziel erreichen will, verrät er im Gespräch mit SI online.
Gregory B. Waldis
© ZVG

Als Alexander Saalfeld ist Gregory B. Waldis allen «Sturm der Liebe»-Fans noch in bester in Erinnerung. 2014 will er jedoch keine Frauenherzen brechen, sondern Querschnittsgelähmten helfen.

Täglich trainieren? Daran denkt Gregory B. Waldis nicht im Traum. Und trotzdem muss er Anfang Mai topfit sein. Denn der Schweizer Schauspieler hat einen Vorsatz fürs neue Jahr: Er nimmt an einem 100-Kilometer-Lauf teil. «Über Weihnachten hab ich einige Kilos zugenommen - weil meine Mutter so gut kocht. Jetzt will ich wieder am Ranzen abnehmen», sagt der 46-Jährige gegenüber SI online.

Allzu viel Aufwand soll es aber bitte nicht sein. Höchstens zwei Mal pro Woche werde er sich durchringen, joggen zu gehen. Er sei mehr der Schwimmer als der Läufer. Rackert er sich aber für einen guten Zweck ab, nimmt er eben auch mal ein Opfer in Kauf. Vor allem, wenn es um eine persönliche Herzensangelegenheit geht: Zwei seiner Freunde sitzen im Rollstuhl. «Eine Freundin war früher Tänzerin, jetzt kann sie - mit viel Willenskraft - gerade noch mit einem Rollator ein paar wenige Schritte gehen.» Und genau für sie und alle, die selbst nicht laufen können, will er an den Start gehen.

Hinter dem Rennen steckt die Stiftung für Rückenmarkforschung «Wings For Life». Weltweit starten am 4. Mai Läufer, um Spenden zu sammeln. «Es kann doch nicht sein, dass die Medizin noch immer nichts gegen Querschnittslähmung gefunden hat. Mein Traum ist es, dass man irgendwann nur noch fünf Spritzen setzen muss und man ist geheilt.»

Gregory B. Waldis macht sich zwar viele Gedanken, wie deren Lebensqualität verbessert werden kann, die Frage ist aber immer noch offen, wie er 100 Kilometer schaffen will? «Wenn ich zehn Leute motiviere, auch mitzumachen und sie je zehn Kilometer rennen, erreichen wir das Ziel gemeinsam.» Wie clever! Tatsächlich so weit zu laufen, überlässt er dann lieber den Profis - zum Beispiel dem Marathon-Läufer Viktor Röthlin, der auch an den Start gehen wird.

Auch interessant