Andrea Jansen «Haben vorerst keine Heiratspläne»

Die Moderatorin reiste für ihre letzten Sendung «SF unterwegs» nach Argentinien. Wie sich der Trip mit ihrer Schwangerschaft verbinden liess und worauf sich die werdende Mutter freut, verrät Andrea Jansen in der aktuellen «Schweizer Illustrierten».
Andrea Jansen freut sich auf die Geburt ihres Kindes im Mai - dann will sie beruflich erst einmal etwas kürzer treten.
© ZVG Andrea Jansen freut sich auf die Geburt ihres Kindes im Mai - dann will sie beruflich erst einmal etwas kürzer treten.

Schweizer Illustrierte: Frau Jansen, wird es ein Junge oder ein Mädchen?
Andrea Jansen: Das wissen nur enge Freunde und unsere Familien. Alle anderen dürfen sich überraschen lassen.

Wie reiste es sich denn mit Babybauch durch Argentinien?
Eigentlich gut, nur dass ich viel schneller müde wurde als sonst. Oftmals mussten wir noch spät am Abend etwas drehen. Das war dann natürlich hart. Da ich aber diese Sendung auch redaktionell betreute, konnte ich bei der Planung auf meine Situation etwas mehr Rücksicht nehmen.

Mussten Sie sich einschränken?
Wenn es lange Tage waren, habe ich zwischendurch schon versucht, Pausen einzulegen. Ausserdem habe ich auf rohes Fleisch, Geisskäse und Wein verzichtet. Sehr zum Unverständnis der Argentinier. Die haben mir doch tatsächlich erzählt, dass ihre Frauen während der Schwangerschaft jeden Tag ein Glas Wein trinken. 

Wusste ihr Team während der Dreharbeiten, dass Sie bereits im  vierten Monat schwanger waren?
Ich habe meinem Kameramann und dem Tontechniker vor dem Abflug davon erzählt. Da beide Familienväter sind, waren sie sehr verständnisvoll. Sie waren unheimlich lieb und haben mir immer den Koffer getragen.

Demnach haben Sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Team. Sind Sie traurig, dass die Sendung eingestellt wird?
Sehr sogar. Am letzten Drehtag musste ich sogar weinen. Die Männer aber haben meinen Gefühlsausbruch ganz pragmatisch auf die Hormone geschoben.

Was sind Ihre nächsten Pläne?
Im März wird ein grösseres Projekt kommuniziert, bei dem ich als Autorin mit dabei bin, von dem ich aber nur soviel verraten kann, dass es mit Fernsehen nichts zu tun hat. Ausserdem arbeite ich immer noch für das Reisemagazin Reportagen und bin Kolumnistin für die Berner Zeitung. Ab Mitte April will ich jedoch kürzer treten und mich nach der Geburt des Babys Ende Mai erst einmal voll und ganz auf das Kind konzentrieren. Erst im Herbst steht dann das ein oder andere weitere Projekt an.

Sie und ihr Lebenspartner Raphael sind Berner, wohnhaft in Zürich. Das Baby wird also Zürcher…
Stimmt, das habe ich mir noch gar nicht überlegt. Wenn es aber in Zürich geboren wird, ist dies wohl so. Mir gefällt Zürich unwahrscheinlich gut. Wenn das Bébé unsere typischen Berner Eigenschaften annimmt und in dieser Stadt aufwachsen darf, ist das doch eine tolle Mischung.

Und wann wird zum Babyglück noch geheiratet?
Es gibt kein grösseres Bekenntnis zueinander, als Eltern von einem gemeinsamen Kind zu sein. Daher haben wir vorerst noch keine Heiratspläne. Mein Partner und ich sind uns einig, dass wir eines nach dem anderen auf uns zukommen lassen wollen.

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