Stefanie Heinzmann «Ich freue mich auf die Schweizer Konzerte»

Stefanie Heinzmann, 21, gab am Samstag ihr Comeback am Hochton Mountain Music Weekend auf dem Jakobshorn in Davos. Bald geht es in Deutschland und der Schweiz auf Tournee.
Zurück auf der Showbühne: Stefanie Heinzmann am Hochton Mountain Music Weekend in Davos.
© tillate.com Zurück auf der Showbühne: Stefanie Heinzmann am Hochton Mountain Music Weekend in Davos.

Schweizer Illustrierte: Stefanie Heinzmann, wie war Ihr Comeback?
Stefanie Heinzmann: Änds güet! Ich hatte so viel Spass, und mir wurde bewusst, wie sehr ich das vermisst habe!

Keine Atemnot auf 2500 Metern über Meer?
Ich hatte etwas Mühe mit «Schnüüfe». Froh bin ich vor allem darüber, dass meine Stimme mitmachte. Bei voller Belastung merke ich jedoch, dass mir die Routine noch etwas fehlt.

In den letzten Monaten übten Sie intensiv mit einem Stimmtrainer. Singen Sie jetzt anders?
Vor meiner Operation habe ich sozusagen um die Knoten auf den Stimmbändern herumgesungen und viel Druck im Hals aufgebaut. Diese Technik musste ich mir abgewöhnen.

Was haben Sie während der Pause sonst gemacht?
Ich wohnte bei einer Kollegin in Berlin. Trainierte täglich, um fit für die Tour zu sein. Und ich habe etwas Bassgitarre gespielt.

Tönt sehr vernünftig. Hatten Sie keine Lust aufs Berliner Nachtleben?
Ich war nur zweimal aus. In den meisten Lokalen ist es laut, und man schreit beim Sprechen. Das wollte ich meiner Stimme nicht antun.

Bald gehen Sie auf Tournee, zuerst nach Deutschland, dann in der Schweiz. Kribbelt es?
Wahnsinnig! Ich freue mich auf die Schweizer Konzerte, da kommen viele Freunde vorbei. Der Auftritt in Köln wird ein Zurückkehren zu den Wurzeln – dort gewann ich 2008 die Castingshow von Stefan Raab bei «TV total».

Leiden Sie immer noch unter Lampenfieber?
Ja, daran hat sich nichts geändert. Aber ich glaube, für die Konzentration braucht es das.

Eine Tournee bedeutet Zigeunerleben. Mögen Sie das?
Ich geniesse es «änds», ständig unterwegs zu sein. In meinem Alter ist das einfach cool. Nur Koffer packen tue ich nicht gerne …

Wenn Sie nach Hause gehen – wo ist das?
Bei meinen Eltern in Eyholz im Wallis. Mein Bruder Claudio und ich haben uns schon überlegt, in Berlin eine Zweitwohnung zu mieten, doch das hat Zeit.

Auch interessant