Kurt Felix «Ich muss annehmen, was ist»

Es gehe ihm gut, sagt der Fernsehmann in einem Interview. Nach zwei Krebserkrankungen, einer schweren Operation und einer Bestrahlungstherapie spricht Kurt Felix nun über seinen aktuellen Gesundheitszustand und seine nächsten Projekte.
Kurt und Paola Felix überstanden seine Krebserkranungen 2003 und 2010.
© Schweizer Illustrierte Kurt und Paola Felix überstanden seine Krebserkranungen 2003 und 2010.

«Mein Gesundheitszustand erinnert mich immer an den Schlager «Stägeli uf, Stägeli ab» von Artur Beul», sagt Kurt Felix, 70, gemäss Bunte.de im Interview mit dem Ostschweizer Magazin «Anzeiger». Der TV-Mann zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem er 2010 zum zweiten Mal an Krebs erkrankte. Nach einer Operation und Bestrahlungstherapien sagt er nun: «Einmal gehts mir besser, dann wieder schlechter. Aber der gleiche Komponist hat auch das Lied «Nach em Räge schiint d'Sunne» geschrieben.»

Heute hätten sich seine Werte deutlich auf die Gesundheit gelegt: «Die Betrachtungsweise des Lebens verändert sich sehr in Richtung inneres Bewusstsein», erklärt Kurt. Es gehe ihm zwar gut, dennoch sei er immer auf der Hut: «Ich lebe einfach nach dem Prinzig des «coping», das heisst, ich muss annehmen, was ist. Mir sagen, dass ich hier hindurch muss und dass es am Ende des Tunnels wieder ein Licht gibt. Das hält mich stark.»

Sein nächstes Projekt: Bootsferien mit Ehefrau Paola, 61. Einen Monat lang wollen die beiden auf dem Boot auf dem Bodensee leben. «Das wird sicher sehr erlebnisreich», sagt Felix. «Meine Frau und ich sind gemütliche Bootsfahrer, die gerne mit dem Velo die Ufergegend kennenlernen. Zudem planen wir, mit unserem Elektrobike gmeinsam mit Freunden die Schweiz und das nahe Ausland zu erkunden. In tagelangen, ausgesuchten Touren.»

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