Stress «Ich war ein Wrack»

Rückenschmerzen machten ihm das Leben zur Hölle, und nach sieben Jahren zerbrach seine Ehe mit Melanie Winiger: Stress hat ein bewegtes 2011 hinter sich. Zum Jahresende zieht der Rapper Bilanz.
Trotz zwei gescheiterten Ehen hat Stress den Glauben an die grosse Liebe nicht verloren.
© Dukas Trotz zwei gescheiterten Ehen hat Stress den Glauben an die grosse Liebe nicht verloren.

Er kann wieder lachen. «Super» gehe es ihm heute, sagt Andres Andrekson alias Stress, 34, im Interview mit «Blick». «Ich bin ein Glückspilz! Frei, unabhängig. Und voller Leidenschaft.» Noch vor wenigen Wochen klang das anders. Stress' Jahr 2011 war geprägt von Rückenschmerzen und Liebeskummer.

Nach einem Bandscheibenvorfall Mitte 2010 konnte der Schweizer Rapper monatelang «kaum stehen, laufen oder schlafen», wie er beschreibt. Das habe ihn psychisch total mitgenommen. «Ich war ein Wrack.» Im September 2011 folgte ein weiterer Schlag: Nach sieben Jahren Ehe gaben er und Melanie Winiger, 32, überraschend ihre Trennung bekannt. Über die Gründe wurde tagelang in den Medien spekuliert.

Den Glauben an die grosse Liebe habe er deshalb aber nicht verloren. «Da hätte ich schon nach meiner ersten Scheidung 2003 desillusioniert sein können.» Er würde auch wieder heiraten, sagt Stress. Bereit für eine neue Bindung sei er aber noch nicht, «das ist noch zu früh».

Erst einmal will er sich jetzt Zeit für sich nehmen und sein Leben geniessen - trotz Schmerzen. Ein Leben lang werden sie bleiben. Noch immer ist der Musiker deshalb in Therapie, muss täglich Übungen machen. «Aber sie schränken mich heute nicht mehr ein. Ich kann mich wieder normal bewegen.» Nur dank eines Psychologen habe er aus der Miesere herausgefunden. «Da mache ich kein Geheimnis daraus. Das Leben ist sehr komplex. Man muss sich selbst verstehen, damit man andere Menschen verstehen kann.»

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