Stanislas Wawrinka Im Wickeln schon ganz routiniert

Tennisprofi Stan Wawrinka, 24, kommt derzeit wenig zum Schlafen. Töchterchen Alexia – geboren am 12. Februar, 50 cm, 3580 g – ist nachts gern wach.

SI: Herr Wawrinka, Sie tönen etwas müde…
Stanislas Wawrinka: Ich bins auch. Vor der Geburt verbrachte ich mit Ilham die ganze Nacht im Spital. Und als Alexia dann zur Welt kam, wars über­wältigend. Aber auch erschöpfend. Seit Donnerstag sind die beiden zu Hause. Es geht ihnen prima. Nur schläft die Kleine lieber tagsüber. Daneben muss ich weiterhin voll trainieren. Aber für diese Glücksgefühle halte ich die wachen Nächte gern aus!

Sie sind schon eingerichtet?
Alles war bereit. Wir wussten, dass es ein Mädchen wird. Also leuchtet Alexias Zimmer in schönstem Rosa!

Mit der Windel so stark wie mit der Rückhand?
(Lacht.) Das hab ich im Spital schon gut gelernt. Ich wickle bereits ziemlich routiniert. Ich geb mir jedenfalls Mühe. Und es macht mir Spass, Ilham da zu entlasten.

Auch beim abendlichen Wiegenlied?
Ich bin ein bescheiden begabter Sänger. Aber ich glaube, Alexia reichts durchaus.

Welches war der überraschendste Glückwunsch, den Sie bisher erhielten?
Oh, es waren so viele, da waren einige Überraschungen dabei. Am wichtigsten war für uns, dass all unsere Copains sich sofort meldeten und im Spital vorbeikamen.

Hat sich der andere berühmte Jung-Vater im Schweizer Tennis auch schon gemeldet?
Wie gesagt, es trafen so viele Glückwünsche ein, da kann ich nicht einzelne herauspicken.

Weshalb fiel die Namenswahl auf Alexia?
Es ist ein sehr sanfter, weiblicher Name. Da waren sich Ilham und ich bei der gemeinsamen Suche schnell einig. Zudem ist er kurz. Das war uns zum langen Familien­namen Wawrinka wichtig.

Übernächste Woche steht der Daviscup-Match in Spanien an. Verzicht ist kein Thema?
Derzeit siehts gut aus für eine Teilnahme. Wir schauen natürlich schon, wies zu Hause geht. Klar, die Familie geniesst absolute Priorität. Aber bis jetzt läuft für Ilham und Alexia alles rund. Und der Daviscup ist für mich ebenfalls eine Herzenssache.

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