Dafür beten Schweizer Prominente an Ostern 9/13 Jacqueline Walcher-Schneider: «Ich betete und die Schmerzen waren weg!»

Wie feiern sie Ostern? Wofür beten sie? Zwölf Prominente verraten bei der grossen Serie der «Schweizer Illustrierten» exklusiv, wie sie an Gott glauben. Die 14-fache Schweizer Meisterin im Wasserspringen Jacqueline Walcher-Schneider, 45, kommuniziert im Gebet mit Gott. Sie wünscht sich, dass die Schweiz zu ihren christlichen Wurzeln zurückfindet.
Jacqueline Walcher-Schneider mit Jolina
© Claudia Larsen

Jacqueline Walcher-Schneider mit ihrer jüngsten Tochter Jolina: «Ich bete für unsere Familie und Freunde und für kranke und benachteiligte Menschen.»

Wofür beten Sie?
Ich bete für unsere Familie und Freunde sowie für kranke und benachteiligte Menschen. Für die Regierung zu beten, ist mir ebenfalls wichtig, dass sie gute Entscheidungen trifft. Ich bete auch, dass unser Land wieder zu seinen christlichen Wurzeln zurückfindet. Und ich bete ab und zu auch für die Mitarbeiter der «Schweizer Illustrierte» und über die von ihnen porträtierten Menschen. Ich bete, dass Menschen nicht nur Taufschein-Christen sind, sondern Gott als liebenden Vater persönlich kennenlernen und in eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit ihm kommen.

Wann haben Sie zuletzt gebetet?
In jeder Herzens-Beziehung ist Kommunikation oberste Priorität. Gebet ist für mich Kommunikation mit Gott. Ich kann mit Worten oder Gedanken mit Gott allzeit verbunden sein. Um Gottes Reden zu hören, lese ich auch die Bibel und versuche zu leben, was er mir sagt.

Haben Sie dafür einen Lieblingsplatz?
Ja, ich liebe die Natur und die Stille. Ich bin aber auch gerne zu Hause an meinem Lieblingsort.

Haben Sie als Kind gebetet?
Ja. Ich erinnere mich, dass ich ganz starke Bauchschmerzen hatte. Nichts hat geholfen. Dann habe ich gebetet und die Schmerzen waren sofort weg! Das habe ich öfters gemacht. Jedesmal sind die Schmerzen verschwunden. Ich habe auch für Schutz für meine Eltern gebetet.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem Gebet?
Ich erinnere mich an die Weltmeisterschaft 1998 in Australien, als im Training plötzlich nichts mehr ging. Unter grossem Leistungsdruck ging ich in der Natur auf die Knie und flehte von Herzen im Gebet zu Gott: «Ich brauche jetzt ein Wunder von Dir! Wenn es Dich wirklich gibt, bitte komm in mein Leben! Vergib mir meine Schuld!» Eine unsagbare Liebe, Kraft und Frieden kamen in mein Herz und ich konnte meine Leistung voll abrufen und sogar alle Erwartungen bei weitem übertreffen. Wenn ich mir heute die Video-Clips von damals ansehe, staune ich über meinen völlig entschlossenen und furchtlosen Gesichtsausdruck vor jedem Sprung bis ins Finale. Diese Liebe hat mich nie mehr verlassen. Alle Sorgen kann ich im Gebet meinem himmlischen Vater abgeben. In meiner neuen Identität als Kind Gottes erlebe ich im Gebet Geborgenheit, Frieden, tiefes Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung. 

Wie feiern Sie Ostern?
Wir feiern ganz besonders die Auferstehung von Jesus! Er hat für alle unsere Sünden am Kreuz bezahlt, damit wir ohne Schuld vor Gott stehen können. Er hat den Weg zu Gott Vater wieder hergestellt. Er ist aber nicht «tot» geblieben, er ist auferstanden und hat den Tod überwunden. Diese Auferstehung feiern wir zu Ostern und sie gibt allen Menschen Hoffnung auf ein ewiges Leben durch den Glauben an Jesus Christus. 

Haben Sie Ostertraditionen?
Wir machen einen Ausflug! Dabei haben wir feinste Schweizer Schokolade und werden herzige Osterkörbchen verstecken. Dazu gibt es einen feinen Brunch. Schon mit meinen Eltern haben wir es so gemacht. Das waren immer die schönsten Erlebnisse!

Fahren Sie weg oder bleiben Sie zu Hause?
Da wir für eine Weiterbildung mit der Familie in Kalifornien sind, werden wir einen schönen Ausflug an die Westküste der USA machen.

Alle Artikel zur Osterserie der «Schweizer Illustrierten» finden Sie in unserem Dossier.

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