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Zum Miss-Schweiz-Eklat

Ex-Organisatorin exklusiv über Jastina-Doreen-Rauswurf

Jastina Doreen Riederer sorgt für einen Eklat. Die Miss Schweiz 2018 ist von ihrer Organisation freigestellt worden. Gegenüber SI online äussert sich die zurückgetretene Gründerin Angela Fuchs zum Missen-Drama.

Angela Fuchs

Gründete die neue Miss-Schweiz-Organisation 2016: Angela Fuchs.

Miss Schweiz

2016 ging für Angela Fuchs, 44, ein Herzenswunsch in Erfüllung. Sie übernahm gemeinsam mit Andrea und Iwan Meyer die Marke «Miss Schweiz» und gründete die neue Organisation, die die Schönste im ganzen Land wählen wollte.

2018 ging dann die erste Wahl der neuen Missen-Macher über die Bühne. Gewählt wurde die Spreitenbacherin Jastina Doreen Riederer. Die damals 19-Jährige polarisierte von Minute eins. Sind die Brüste gemacht? Warum ist das Verhältnis zum Vater so schwierig? Sind die Lippen echt? 

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Rücktritt nach drei Monaten

Das sonst so reine Image der Miss Schweiz bekam nach und nach Flecken. Jastina Doreen Riederer wollte auch bei den Sponsoren nicht so recht ankommen. Zu viel für die Organisation. Nur drei Monate nach Riederers Amtsantritt warf Fuchs das Handtuch und verliess ihr Herzensprojekt. 

Nun wurde bekannt, dass ihr Rücktritt erst der Anfang eines dramatischen Missen-Jahres war, das nun vorzeitig endet. Heute Donnerstag gab die Miss-Schweiz-Organisation bekannt, dass Jastina Doreen Riederer per sofort freigestellt ist, ihr der Missen-Titel aberkannt wird. 

Verstösse und Abmahnungen

Der Grund: «Nach mehreren Verstössen folgten Abmahnungen, welche bereits von der zurückgetretenen Geschäftsführerin sowie der aktuellen Miss Schweiz Organisation ausgesprochen wurden. Ebenso haben Partner deutliche Ermahnungen an die vertraglichen Pflichten der ehemaligen Miss Schweiz ausgesprochen, welche von ihr teilweise weiterhin ignoriert wurden» Was das genau für Vertragsbrüche sein sollen, lässt die Medienmitteilung offen.

«Was jetzt passiert ist, überrascht mich nicht»

Im Gespräch mit SI online äussert sich Angela Fuchs zu dem Eklat: «Ich habe keinen Kontakt mehr zur Organisation oder zu Jastina Doreen. Aber was jetzt passiert ist, überrascht mich nicht.» Um welche Arten von Vertragsbruch es sich handelt, wisse Fuchs nicht. «Ich kann nur sagen, dass Jastina Doreen und ihre Mutter schon damals sehr unglücklich mit der Betreuung seitens der Organisation waren.»

Auch aus dem näheren Umfeld von Riederer heisst es, dass auch Jastina Doreen nicht überrascht ist von dem heftigen Schritt der Organisation. Man habe ihr immer wieder vorgeworfen, dass sie direkt auf Werbepartner zugegangen sei und den Weg über die Missen-Macher umgangen sei.

 
Von Berit-Silja Gründlers am 24.01.2019
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