Luca Ruch Jetzt geht er auf Pilgerreise

Googelt man zurzeit nach Luca Ruch, erscheint als oberste Anzeige ein Aufruf zu einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg mit dem neuen Mister Schweiz. Pikant, denn gerade jetzt beherrscht seine Freundin Daniela Niederer mit ihrer Mitgliedschaft in der Freikirche «Chrischona» die Schlagzeilen. SI online sprach mit Luca über Glaube, Sex und den Jakobsweg.

SI online: Luca Ruch, im Juni gehen Sie mit einer Reisegruppe auf eine Jakobsweg-Wanderung. Was wissen sie darüber?
Luca Ruch: Leider nicht sehr viel, ich war noch nie dort. Die einzigen Informationen darüber habe ich aus Hape Kerkelings Buch «Ich bin dann mal weg - Meine Reise auf dem Jakobsweg», das ich mal angefangen habe zu lesen.

Der Weg ist gerade für Pilger wichtig. Nehmen Sie aus einem spirituellen Grund an der Wanderung teil?
Nein, überhaupt nicht. Ich verspreche mir vielmehr gute Diskussionen und Gespräche von dem Ausflug. Es wird sicher eine interessante Erfahrung - auch für einen selbst: Hoffentlich finde ich die Zeit um auch über mich nachzudenken.

Das klingt sehr spirituell. Wie gläubig sind Sie denn?
Ich bin reformiert, getauft und konfirmiert. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn es Gruppenmitglieder gibt, die auf der Jakobsweg-Wanderung über Gott und die Welt sprechen möchten, dann untehalte ich mich mit ihnen darüber. Gibt es in unserer Gruppe Sportler, dann reden wir über Sport.

Der «Blick» schrieb über die Mitgliedschaft Ihrer Freundin Daniela Niederer in der Freikirche «Chrischona», was meinen Sie dazu?
Ganz ehrlich? Die Geschichte ist total aufgebauscht und unnötig. Meiner Meinung nach ist der Glaube Privatsache. Ich wusste von Anfang an, dass sie bei «Chrischona» ist. Das stellt weder ein Problem für mich noch für uns dar: Es schränkt uns in unserer Beziehung nicht ein.

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