Racha Fajjari Jetzt kommt ihr drittes Baby

Am Donnerstag eröffnet sie ihr erstes eigenes Kleidergeschäft. Welche Ziele sich Racha Fajjari gesetzt hat, wer sich um den eineinhalbjährigen Maxi kümmert, wenn sie arbeitet, und wer den Haushalt macht, erzählt das Model SI online.

Eigentlich reiste Racha Fajjari bloss für ein Fotoshooting auf die Malediven. Sie sollte die Kleider des arabischen Modelabels «Femi9» präsentieren, drei Tage dauerte der Trip. Statt nur mit schönen Erinnerungen kehrte sie mit dem Versprechen heim, den ersten «Femi9»-Laden ausserhalb des arabischen Raums und in Europa eröffnen zu können. Kommenden Donnerstag gehen im Zürcher Seefeld die Türen auf. Es ist ihr drittes Baby. Vor einem Jahr lancierte sie den Onlineshop Babylicious, bekam kurz darauf selbst ihr erstes Kind und ist jetzt erstmals Ladenbesitzerin.

SI online: Racha Fajjari, Sie sind vielbeschäftigt. Wer passt auf Maximilian auf, wenn Sie im Laden sind?
Racha Fajjari: Wenn mein Mann (DJ Tom Novy, Anm.d.Red.) nicht unterwegs ist, dann kümmert er sich um den Kleinen. Ansonsten bringe ich Maxi in die Krippe.

Haben Sie und Ihr Mann da überhaupt noch Zeit für einander?
Natürlich. In meinem Laden habe ich mir ein kleines Büro eingerichtet. Wenn Feierabend ist, dann lasse ich meinen Laptop dort, das Handy bleibt aus und so haben wir als Familie noch gemeinsame Momente. Einmal im Monat versuchen wir übers Wochenende zu verreisen. So ein Tapetenwechsel tut gut. Mal mit Maxi - mal ohne, dann ist er bei den Grosseltern.

Es ist ein grosser Schritt, einen eigenen Laden zu eröffnen.
Das stimmt schon. Ich bin auch noch Jungfrau, was dies betrifft. Aber Angst vor der Herausforderung habe ich überhaupt keine. Jedes Mal, wenn ich hier im Geschäft stehe, denke ich: «Wow, das gehört jetzt mir!» Mein Mann hat mich zudem sehr unterstützt in meinem Vorhaben. Er war für uns da und hat den Haushalt gemacht.

Wie viel Zeit haben Sie sich und «Femi9» gegeben?
In einem Jahr setze ich mit den Designern aus Saudi-Arabien zusammen, um erste Schlüsse zu ziehen. Expandieren wir oder belassen es bei einem Laden - diese Fragen werden wir dann beantworten.

Und welches Ziel haben Sie sich persönlich mit «Femi9» gesetzt?
Wenn eine Frau daheim vor dem Spiegel steht und nichts Passendes zum Anziehen findet, soll der nächste Gedanke mein Laden sein.

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